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Shalom – jüdisches Leben heute!


Die Aufgabe

Was für Beiträge werden erwartet und wie sind die Bewertungskriterien?

Davidsstern aus Zweigen gelegt

© Cottonbro/Pexels

Natürlich hat auch unser Wettbewerb einige Regeln, die es zu beachten gilt. Über eine Teilnahme freuen wir uns sehr!

Das Thema

Wichtig ist, dass ihr eine klare Fragestellung und ein klar eingegrenztes Thema habt. Achtet dabei darauf, dass das Thema nicht zu groß ist. Themenideen können z. B. die Fragestellungen geben:

  • Was bedeutet es eigentlich jüdisch zu sein und wie leben jüdische Menschen in Deutschland? 
  • Kennt jemand von euch überhaupt jemanden, der jüdischen Glaubens ist? 
  • Was passiert bei der Bar Mizwa und wie schmeckt typisch jüdisches Essen? 
  • Gibt es jüdische Musik und jüdischen Sport?

Die Recherche und die Quellenangaben

Recherchiert zu euren Themen und achtet auf die Qualität der Quellen. Idealerweise kommt ihr direkt mit Personen jüdischen Glaubens in Kontakt und führt Interviews mit diesen. Eure Recherchegrundlage muss zudem nachvollziehbar sein. Ihr müsst die verschiedenen Quellen also nachvollziehbar angeben. Dies kann z. B. in Form von Fußnoten und einem Quellenverzeichnis geschehen. Bei kreativen Beiträgen kann dies gut in einem Beiheft angegeben werden.

Die Inhalte

Gestaltet euren Beitrag nach einem in sich logischen Aufbau. Behaltet eure Fragestellung im Blick. Werdet dabei selbst zu Forschern und hinterfragt auch mal Quellen. Reflektiert das Gelernte.

Die Formate

Alle Beiträge müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Bei der Beitragserstellung sind eurer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Folgende Formen sind denkbar:
klassische schriftliche Expertenarbeit (max. 50 Seiten)

  • Podcast (max. 30 Minuten)
  • Hörbuch (max. 30 Minuten)
  • Film (max. 30 Minuten)
  • Multimediapräsentationen (lauffähige Formen für handelsübliche Windows-PCs)
  • Dreidimensionale Formen (Ausstellung, Spiele, Modelle, …), diese bitte nicht direkt einreichen, sondern eine Fotodokumentation mit schriftlichen Erläuterungen zu den Ideen, Umsetzungen und Anwendungen anfertigen.

Die Unterstützung

Eure Lehrkräfte können und sollen euch unterstützen. Natürlich muss es immer euer Produkt bleiben. Sie können euch aber insbesondere dabei helfen, eure Beiträge zu strukturieren und die Quellen ordentlich anzugeben. Hierfür kann ein kurzer Bericht eurer Lehrkraft hilfreich sein, in dem der Arbeitsprozess und die Art der Unterstützung dargelegt wird.


Die Beitragseinreichung

Wie und bis wann werden die Beiträge eingereicht?

Der Wettbewerbszeitraum ist vom 30. April bis 2. Juli 2021. 

Beiträge können ausschließlich auf digitalem Weg eingereicht und auf eine Plattform hochgeladen werden. Größere Beiträge wie Ausstellungen werden abfotografiert und ebenfalls dort eingereicht. Der Versand von Originalen ist nicht notwendig. Bitte schickt uns eine kurze Anmeldemail (Name, Schule, Klasse, etc.) an shalom21@brms.nrw.de mit einer Mail-Adresse, unter der euer Team erreichbar ist. Alle technischen Details teilen wir euch dort mit.

Womit erklären sich die Teilnehmenden einverstanden?

Die Teilnehmenden erklären sich damit einverstanden, dass ihre Daten gespeichert werden und im Rahmen der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse einsehbar sind. Die Teilnehmenden erklären sich einverstanden, dass die Wettbewerbsbeiträge für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen und der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Die Beiträge dürfen nicht bereits für andere Wettbewerbe verwendet worden sein. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung sämtlicher personenbezogener Daten erfolgt grundsätzlich nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetztes. Daher erfolgt die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung persönlicher Daten auf Grundlage der ausdrücklichen Einwilligung der Teilnehmenden. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten möglich. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Ein Widerruf kann allerdings zum Ausschluss vom Wettbewerb führen.

Die Checkliste

Bevor ihr eure Beiträge einreicht, kontrolliert noch einmal, ob ihr an alles gedacht habt!

  • Hat das Projekt eine klare Fragestellung und eine klare Struktur?
  • Sind alle Quellen angegeben?
  • Sind Multimediaprojekte mit gängiger Software abspielbar?
  • Sind alle Daten der am Beitrag Beteiligten angegeben?
  • Haben alle die Einverständniserklärung unterschrieben und hochgeladen?
  • Wurden die Interviewpartner*innen über die Art der Veröffentlichung informiert und haben sie sich damit einverstanden erklärt?
  • Hat die Lehrkraft einen kurzen Bericht über die Hilfestellungen verfasst?
  • Sind alle Dateien hochgeladen worden und habt ihr eine Bestätigungsmail bekommen?

Das Bewertungsverfahren

Wer ist die Jury und wie arbeitet sie?

Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgt über eine renommierte unabhängige Expertenjury. Die Bezirksregierung Münster behält sich das Recht vor, über die Preisvergabe abschließend zu entscheiden. Diese Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Die Recherche

Wo kann ich Informationen finden?

Nach den Verbrechen der Shoa hat Nordrhein-Westfalen heute wieder eine ebenso lebendige wie vielfältige jüdische Gemeinschaft. Mit rund 27.000 Menschen lebt in Nordrhein-Westfalen die größte jüdische Gemeinschaft der Bundesrepublik. Dank der Zuwanderung in den 1990er Jahren sind heute alle 22 jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen religiös wie kulturell gestärkt, und alle 22 verfügen heute wieder über eigene Synagogen. Die jüdischen Gemeinden und ihre Landesverbände sind wichtig für das gesellschaftliche Leben in Nordrhein-Westfalen. Nachfolgend findet Ihr einige Adressen, die euch helfen können, an weitere Informationen und Kontakte zu kommen, sowie vier große Themen-Komplexe zur weiteren Anregung.


Weitere Projekte im Regierungsbezirk

Was sonst noch zum Thema läuft

Europäischer Tag jüdischer Kultur
am 5. September 2021

Ausstellung „Jüdische Nachbarn“
September 2021: Ausstellung „Jüdische Nachbarn. Ein biografiegeleitetes Projekt zum jüdischen Leben auf dem Land und in der Stadt in Lippe, im Rheinland und in Westfalen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ im LWL – ein Projekt des Netzwerkes Erziehung nach Auschwitz und des Humberghauses Dingden

Medienprojekt „Jüdisch hier – mediale Spurensuche in Westfalen“
Das Medienprojekt startet am 1. März 2021. Die Projekte sollen von April 2021 bis April 2022 laufen. Interessent*innen können sich über juedischhier@lwl.org beim LWL-Medienzentrum melden. Weitere Infos auf der Projektwebsite: 

Film „Jüdisches Leben – Beobachtung in der Gemeinde Gelsenkirchen“
Fast ein Jahr lang hat der Filmemacher Frank Bürgin die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, Judith Neuwald-Tasbach, begleitet. Sie führt das Lebenswerk Ihres Vaters, Kurt Neuwald, fort, der 24 Familienmitglieder in den Konzentrationslagern der Nazis verlor – und dennoch in seiner Heimat Gelsenkirchen beharrlich für die Aussöhnung von Deutschen und Juden einstand.

Beschreibung des Films: „Die Dokumentation erzählt die dramatische Familiengeschichte der Neuwalds, stellt die neue Gelsenkirchener Synagoge – ihre Symbolik und Geschichte – vor und beleuchtet den Alltag im jüdischen Gemeindezentrum. Wie lebt es sich in einer Religion, die 248 Gebote und 365 Verbote kennt? Wie sieht ein jüdischer Gottesdienst aus? Welche Feiertage gibt es? Wir wissen vieles über die Judenverfolgung im 3. Reich, aber nur wenig über den jüdischen Alltag in Deutschland. Und wir wissen fast gar nichts über die ungeheure Integrationsaufgabe, die heute auf den jüdischen Gemeinden lastet.“

Der 50-minütige Film steht kostenlos im Medienzentrum der Stadtbibliothek Gelsenkirchen zur Verfügung und ist bei YouTube unter diesem Link zu sehen:

Verwandte Themen

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