Personen vor einer Skulptur

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Shalom – jüdisches Leben heute!

Personengruppe vor einer Skulptur

Bezirksregierung präsentiert „Shalom“-Skulptur und Sponsoren ihres Schüler*innen-Wettbewerbs zu jüdischem Leben

Münster. Mehr als 100 Beiträge aus zahlreichen Schulen des Regierungsbezirks sind bei der Bezirksregierung Münster zum Schüler*innen-Wettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ eingegangen. Bevor die Jury nun mit der Arbeit beginnt und die Preisträger ermittelt, hat die Bezirksregierung am Mittwoch (1. September) die Preisskulptur für die Schule des Gewinner*innen-Teams und die Sponsoren des Wettbewerbs vorgestellt.

Personengruppe vor einer Skulptur

(v.l.): Marko Feldbaum (LVM Versicherung), Manfred Dömer (Licht + Werbetechnik Hermann Brück GmbH), Bernd Homann (Agravis Münster), Klaus Richter (Sparkasse Münsterland-Ost), Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Designer Dieter Sieger. © Bezirksregierung Münster

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„Mit dem Schülerwettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ haben wir uns zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler neugierig zu machen für die jüdische Kultur heute; ihre Lebensweise und die Menschen, die beides prägen. Wir wollen junge Menschen motivieren, dem vermeintlich ,Anderen‘ nicht mit Skepsis oder gar Ablehnung zu begegnen, sondern neugierig und offen auf Entdeckungsreise zu gehen – um eine Kultur zu entdecken, in der so manches anders ist, mit der wir vor allem aber auch viele Gemeinsamkeiten verbinden“, erläuterte Regierungspräsidentin Dorothee Feller bei der Präsentation noch einmal das Ziel des von ihr initiierten Wettbewerbs.

Die Preisskulptur zeigt wie das Logo des Wettbewerbs in fünf Farben – darunter denen des nordrhein-westfälischen Landeswappens – das Wort „Shalom“ und wurde von Dieter Sieger und Nicola Prahl gestaltet. Hergestellt wurde die aufwendig beleuchtete Skulptur aus Hightech-Plexiglas, die inklusive des Gehäuse gut zwei Meter hoch ist, bei der Licht + Werbetechnik Hermann Brück GmbH in Münster, die bereits mehrfach Spezialanfertigungen für Dieter Sieger realisiert hat.

Person vor einer Skulptur

Klaus Richter, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Sparkasse Münsterland-Ost © Bezirksregierung Münster

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Möglich wurde die Realisierung der Skulptur, die nach der Preisverleihung für ein Jahr in der Schule des Gewinner*innen-Teams des Wettbewerbs stehen wird, durch die Unterstützung der Sparkasse Münsterland Ost. Deren stellvertretender Vorstandsvorsitzender Klaus Richter erklärt das Engagement seines Hauses so: „Was hilft gegen Hass und Hetze? Das Interesse für das Leben und die Werte unserer Mitmenschen und die Bereitschaft, etwas über sie dazuzulernen. Genau das macht diesen Wettbewerb für mich so wertvoll und unterstützenswert. Dazu leisten wir als Sparkasse gerne unseren Beitrag!“

Person vor einer Skulptur

Marko Feldbaum, Abteilungsleiter Kommunikation, LVM Versicherung © Bezirksregierung Münster

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Mit Unterstützung der Sponsoren werden die ersten drei Preisträger jüdisches Leben in der Region, Nordrhein-Westfalen und Berlin bei Reisen und Ausflügen im direkten Kontakt mit Jüdinnen und Juden kennenlernen. Das ist Marko Feldbaum, Abteilungsleiter Kommunikation der LVM Versicherung, besonders wichtig: „Die LVM Versicherung unterstützt den Schulwettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“, weil Antisemitismus ein gesellschaftliches Problem ist und besonders bei jungen Menschen wenig Kenntnis über jüdisches Leben in der heutigen Zeit vorhanden ist. Die Auseinandersetzung mit jüdischem Leben in ihrer Stadt fördert das Verständnis und baut Brücken zwischen den Kulturen und Religionen. Genau das möchte die LVM mit dem Engagement unterstützen.“

Person vor einer Skulptur

Bernd Homann, Prokurist Agravis Münster © Bezirksregierung Münster

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Den Gedanken betont auch Bernd Homann, Prokurist der Agravis Raiffeisen AG in Münster: „Sehr gern unterstützt die Agravis Raiffeisen AG den Schülerwettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“. Wir setzen auf die Vielfalt der Begegnungen und freuen uns auf das Erleben der vielfältigen, positiven Elemente jüdischen Lebens in unserer Gesellschaft. Das hebräische „Shalom“ ist gleichermaßen Willkommensgruß und Friedensbotschaft. In Zeiten von Ausgrenzung und Hetze gegen Andersgläubige setzt der Schülerwettbewerb somit ein klares Zeichen für Gemeinsamkeit und Solidarität. Werte die auch in der genossenschaftlichen Seele und bei der Agravis fest verankert sind. Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern eine spannende Entdeckungsreise und freue mich auf die Ergebnisse."

Der Schüler*innen-Wettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ findet 2021 im Jubiläumsjahr zu 1700 Jahren jüdischem Leben erstmals statt und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Armin Laschet. Im Wettbewerb soll es weniger um die Geschichte als vielmehr die Vielfalt jüdischen Lebens heute in Deutschland gehen. Der Einsendeschluss für die Wettbewerbs-Beiträge von Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen aller Schulformen im Regierungsbezirk Münster war im Juli. Bei der Durchführung des Wettbewerbs arbeitet die Bezirksregierung eng mit den jüdischen Gemeinden Gelsenkirchen und Münster zusammen. Die Preisverleihung findet im November in der Bezirksregierung Münster statt.

Videos

Ein Blick hinter die Kulissen: Skulptur Schüler*innen-Wettbewerb „Shalom – Jüdisches Leben heute!“

Die Bezirksregierung Münster war zu Besuch bei der Licht + Werbetechnik Hermann Brück GmbH in Münster. Manfred Dömer erklärt im Video unter anderem, wie die einzelnen Teile der Preisskulptur entstanden sind und gefertigt wurden.

© Bezirksregierung Münster

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Grußworte der Sponsoren zum Schüler*innen-Wettbewerb  „Shalom – jüdisches Leben heute!“

Was die Sponsoren zum Schüler*innen-Wettbewerb sagen, ist im folgenden Video zu sehen. 

© Bezirksregierung Münster

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