Jugendliche auf Fahrrädern

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Begegnung mit Osteuropa

Junge schriebt

Teilnahme

Natürlich hat auch unser Wettbewerb einige Regeln, die es zu beachten gilt. Über eine Teilnahme freuen wir uns sehr!


Teilnahmebedingungen

Wer darf teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ab der Grundschule (Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Förderschulen, Schulen des Zweiten Bildungsweges, Lyzeen), die nicht älter als 25 Jahre sind. Ausgenommen sind Technika, Hochschulen, Universitäten und Akademien (Studierende).

Ausdrücklich eingeladen, sich am Schülerwettbewerb zu beteiligen, sind aber auch die Schülerinnen und Schüler osteuropäischer Schulen mit deutschsprachigem Unterricht, insbesondere dann, wenn sie bereits partnerschaft­liche Beziehungen zu Schulen in Nordrhein-Westfalen unterhalten.

Was wird gefordert?

Gefordert wird die Einsendung von vollständigen Projektarbeiten (textorientiert oder künstlerisch). Bitte entscheidet Euch für Projekte, die für Eure Altersgruppe konzipiert wurden. Die Projektarbeit kann von einer Gruppe oder von einzelnen Schülerinnen und Schülern verfasst sein.

Die Einsendung von Klassensätzen (Einzelarbeiten iden­tischen Inhalts) ist jedoch nicht erwünscht.

Die eingereichte Arbeit muss selbst verfasst bzw. gestaltet sein und eine eigenständige Leistung darstellen. Alle Aufgabenteile müssen bearbeitet sein. Ferner muss die Arbeit Angaben darüber enthalten, ob und inwieweit fremde Hilfe in Anspruch genommen wurde. Ebenso müssen die verwendeten Quellen oder Vorarbeiten Dritter angegeben werden. Lehrerinnen und Lehrer können an den Projekten mitwirken.
Unsere Projekte eignen sich hervorragend für Arbeitsgemeinschaften und die Offenen Ganztagsschulen.

Je nach Projekt sind folgende Arbeitsformen möglich:

  • Einzelarbeit
    Eine von einer Schülerin/einem Schüler aus Nordrhein-Westfalen oder Osteuropa erstellte Arbeit.
  • Gruppenarbeit
    Eine Arbeit aus Nordrhein-Westfalen oder Osteuropa, die von mehreren Schülerinnen und Schülern erstellt wurde.
  • Partnerarbeit
    Eine Einzel- oder Gruppenarbeit, die von Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen und Osteuropa gemeinsam erstellt wurde. Die Partnerbeiträge müssen klar erkennbar und gleichwertig sein.

Was müsst Ihr beachten?

Die Arbeit soll grundsätzlich in deutscher Sprache verfasst sein. Jeder Arbeit muss ein vollständig ausgefüllter und gut leserlicher Teilnehmernachweis beigefügt werden. Den Teilnehmernachweis bitte nur an die Arbeit heften, auf keinen Fall aufkleben! Bitte achtet darauf, dass Eure Arbeit nicht beschädigt wird.

Damit elektronisch erstellte Arbeiten von der Jury ausgewertet werden können, beachtet bitte die folgenden technischen Hinweise: Eure Beiträge können mit allen gängigen aktuellen Programmen, wie zum Beispiel allen Microsoft-Programme, erstellt werden. Ihr könnt auch PDF-Dokumente erstellen. Wir bitten Euch, die Fotoarbeiten im JPG-Format zu übersenden. Bei sehr großen Datenmengen sollten die elektronischen Arbeiten in ZIP gepackt sein. Möchtet Ihr Eure Arbeiten per E-Mail einsenden, achtet bitte darauf, dass sie nicht größer als 3 MB sind. Per E-Mail eingesandte Fotos sollten höchstens 300 KB haben.

Hinweis: Bitte verzichtet bei der Einsendung Eurer Arbeiten auf die sogenannten Web-Tresore oder Clouds (zum Beispiel Dropbox, netzdrive, Google Drive, own­Cloud usw.) Aus sicherheitstechnischen Gründen dürfen wir auf diese Clouds nicht zugreifen. Ihr habt aber die Möglichkeit, Eure Wettbewerbsbeiträge über unsere Cloud (Membox) einzureichen. Möchtet Ihr diese Alternative nutzen, meldet Euch bitte per E-Mail bei uns: schuelerwettbewerb@brms.nrw.de. Ihr werdet dann von uns einen Link erhalten, der ein sicheres Hochladen Eurer Dateien ermöglicht.

Bitte denkt daran, auch Euren elektronisch eingereichten Arbeiten einen Teilnehmernachweis beizulegen.

Internet

Auf unseren Internetseiten könnt Ihr wichtige Informationen zum Schülerwettbewerb und die Hilfen für die Projektarbeit direkt abrufen. Hier könnt Ihr auch weitere Arbeitsmaterialien bestellen.

Falls Ihr für Euer Projekt noch eine Partnerschule sucht, könnt Ihr Euch in der Kontaktbörse Partnerschulen im Internet registrieren lassen oder eine dort bereits registrierte Schule direkt ansprechen.

Wohin schickt Ihr Eure Arbeiten?

Fügt jeder Arbeit einen vollständig ausgefüllten und gut leserlichen Teilnehmernachweis bei. Den Nachweis findet Ihr am Ende dieser Broschüre. Eure Schule kann Eure Wettbewerbsbeiträge sammeln und diese an uns weiterleiten. Ihr könnt sie aber auch direkt an uns senden oder bei uns abgeben.

Die Einsendeadresse lautet:
Bezirksregierung Münster
– Projekt Schülerwettbewerb –
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster DEUTSCHLAND

Für jede eingereichte Arbeit erhaltet Ihr eine schriftliche Eingangsbestätigung.
Natürlich könnt Ihr Eure Arbeiten auch auf elektronischem Wege versenden. Beachtet bitte dabei die zuvor genannten Hinweise.

Eure elektronischen Arbeiten sendet dann bitte an: schuelerwettbewerb@brms.nrw.de

Datenschutzhinweise für die Wettbewerbsteilnahme und die Preisauszeichnung

Wir informieren Sie/Euch darüber, dass die mit dieser Bewerbung erhobenen Kontaktdaten und Angaben zur Person für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens/Auszeichnungsverfahrens, inklusive der Weitergabe dieser Informationen an Mitglieder der Jury zur Auswahl der auszuzeichnenden Bewerbungen sowie innerhalb der Landesverwaltung, genutzt werden. Hierzu gehört insbesondere die Bezirksregierung Münster, die im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW den Schülerwettbewerb organisiert. Die Speicherung der personenbezogenen Daten erfolgt solange, wie dies zum Zweck der Kontaktaufnahme bezüglich des Auszeichnungsverfahrens erforderlich ist. Weitere Informationen zum Datenschutz werden mit der Eingangsbestätigung mitgeteilt.

Kontakt

Bei Fragen oder Anregungen wendet Euch bitte an
unsere Hotline:
aus dem Inland 0251 411-4820
aus dem Ausland +49 251 411-4820

Eure Nachrichten könnt Ihr aber auch faxen:
aus dem Inland 0251 411-3342
aus dem Ausland +49 251 411-3342

oder mailen: schuelerwettbewerb@brms.nrw.de

Bewertung der eingereichten Arbeiten

Jede eingereichte Arbeit ist eine Leistung, die Anerkennung verdient. Dennoch können nur die herausragenden Arbeiten mit einem Preis bedacht werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ermittelt. Diese Jury setzt sich aus Pädagogen der unterschiedlichen Fachrichtungen und Schulformen, Künstlern und Persönlichkeiten aus Wissen­schaft und Forschung zusammen. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar.

Wo bleiben die eingesandten Arbeiten?

Mit der Einsendung geht das Recht an der jeweiligen Arbeit auf den Schülerwettbewerb über. Insbesondere wird dem Schülerwettbewerb das Recht auf Veröffentlichung der Arbeit zu Wettbewerbszwecken (zum Beispiel Ausstellung, Medienpräsentation, Veröffentlichung im Internet, Archivierung einer Kopie usw.) übertragen.

Eine Rücksendung der Arbeiten erfolgt nur dann, wenn diese nicht beschädigt sind und eine Versendung auf dem Postweg problemlos (Gewicht/Größe) möglich ist. Arbeiten, die postalisch nicht versandfähig sind, können beim Projektbüro bis Ende November persönlich abgeholt werden.

Welche Preise könnt Ihr gewinnen?

Innerhalb der einzelnen Projektvorschläge werden die besten Arbeiten in den einzelnen Jahrgangsstufen und Schulformen ermittelt. Für die besten Arbeiten eines jeden Projektes werden Geldpreise vergeben. Dieses Jahr gibt es folgende Preise zu gewinnen:

  • NRW-Landessiegerpreise im Wert von 300 €; zusätzlich verlosen wir unter allen Landessiegern (Sek. I und II) acht Studienreisen für je einen Lehrer/eine Lehrerin und einen Schüler/eine Schülerin nach Osteuropa
  • Studienfahrten nach Nordrhein-Westfalen für die Landessieger aus Osteuropa
  • NRW-Siegerpreise à 100 € sowie Osteuropa-Sieger­preise à 100 €
  • Alle übrigen Schülerinnen und Schüler erhalten eine Urkunde.

Preisverleihung

Alle Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien „Landessieger“ und „Sieger“ werden im April 2020 von der Wettbewerbsleitung schriftlich benachrichtigt.

Die Landessiegerpreise werden den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer zentralen Feierstunde überreicht.

Die übrigen Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ihre Preise noch vor Beginn der Sommerferien 2020 entweder in einer Feierstunde auf Stadt- oder Kreisebene oder durch die Schulleitung.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020*

* Facharbeiten im Projekt 6.1 sind davon ausgenommen.


Teilnehmernachweis

Bitte jeder Arbeit vollständig ausgefüllt beilegen!

Ein Wettbewerbsbeitrag kann nur angenommen werden, wenn ihm ein vollständig ausgefüllter und gut leserlicher Teilnehmernachweis beigefügt ist.

Bitte tragen Sie im Teilnahmenachweis alle Lehererinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler ein, die an der Erstellung des Projektes beteiligt waren. Die erfassten Namen finden Sie in der jeweiligen Eingangsbestätigung. Für den Fall, dass nicht alle Namen aufgeführt sind, bitten wir umgehend um Nachricht. Nach der Bewertung der Arbeiten durch die Juroren, werden keine Ergänzungen des Teilnehmernachweises mehr durchgeführt!

Wichtiger Hinweis für Lehrerinnen und Lehrer:
Bitte verwenden Sie Druckbuchstaben – damit erleichtern Sie uns das Ausfüllen der Schülerurkunden. Vielen Dank!


Bestellung von Wettbewerbsunterlagen

Sollten Sie noch weitere Broschüren oder Wettbewerbsunterlagen benötigen, können Sie diese kostenfrei bei nachstehender Adresse anfordern.

Bezirksregierung Münster
– Projekt Schülerwettbewerb –
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster DEUTSCHLAND

Telefon: 0251 411-4820 (aus dem Ausland +49 251 411-4820)
Telefax: 0251 411-3342 (aus dem Ausland +49 251 411-3342)

E-Mailadresse: schuelerwettbewerb@brms.nrw.de


Einsendung der Arbeiten

Einsendeschluss

Eure Arbeiten müssen bis zum 31. Januar 2020* (es gilt das Datum des Poststempels) bei der Bezirksregierung Münster eingegangen sein.

Einsendeadresse

Bezirksregierung Münster
– Projekt Schülerwettbewerb –
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster DEUTSCHLAND

schuelerwettbewerb@brms.nrw.de (Einsendung der Wettbewerbsbeiträge per E-Mail)

* Diese Frist gilt nicht für die Einsendung von Facharbeiten (Projekt 6.1)


Hilfen für die Projektarbeit

Hilfen für die Projektarbeit

Forschend-entdeckendes Lernen, Projektarbeit und Gegenwartsbezug sind Grundsätze dieses Schülerwettbewerbs. Wir wollen euch hier kurz aufzeigen, was damit gemeint ist. Denn ihr sollt euch ja nicht vergeblich anstrengen.

Was heißt forschend-entdeckendes Lernen?

Dass ihr nicht bloß zusammenfasst, was andere herausgefunden haben, sondern selbst auf Entdeckung geht, Quellen aufspürt, Interviews macht, deren Aussagen kritisch prüft und abwägt, um dann daraus eure Sicht der Geschichte darzustellen.

Was heißt Projektarbeit?

Dass ihr

  • (im Rahmen unserer Projektvorschläge) eine selbstgestellte konkrete Aufgabe löst, indem ihr eine eigene Fragestellung und daraus ein Ziel für Euer Vorgehen entwickelt,
  • die einzelnen Schritte des Projektes plant und sie dann auch so ausführt,
  • über die erreichten Ergebnisse nachdenkt und Folgerungen daraus zieht,
  • schließlich eure Arbeit darstellt.


Was heißt Gegenwartsbezug?

Dass ihr

  • gegenwärtige Erfahrungen als Ausgangspunkt für geschichtliche Erkundungen nutzt,
  • abwägt, ob die Geschichte die Probleme der Gegenwart eher belastet oder ob sie als nutzbarer Erfahrungsschatz ausgewertet werden kann.

Ein Projekt ist nicht an eine Projektwoche gebunden. Es ist eine Arbeitsform, bei der ihr so weit wie möglich eure Ziele selbst absteckt und den Fortgang eurer Arbeit bestimmt.

Die in dieser Ausschreibung aufgeführten Projekte enthalten zum Teil Hinweise, wie man das selbständige Vorgehen organisiert, aber auch Aufgabenstellungen, die man aufgreifen kann, um in das Thema hineinzukommen und es dann selbständig auszubauen und fortzusetzen ("projektorientiertes Arbeiten").

Solltet ihr Schwierigkeiten haben, eigene Ansätze zu finden, so könnt ihr auch bei den Arbeitsaufträgen verbleiben, die in dieser Ausschreibung angeregt werden.

Zur Projektarbeit gehören Erörterungen, Dokumentationen, Berichte, Fotografien, Videos, künstlerische und handwerkliche Darstellungen.

Diese Arbeitsformen kann und sollte man miteinander kombinieren, so dass z.B. jemand, der künstlerisch oder handwerklich arbeitet, seine Absichten erklärt und seine Entscheidungen zur Vorgehensweise begründet.

Wie ihr euch mit eurer Aufgabe vertraut machen könnt

Zunächst müsst ihr eine ungefähre Vorstellung von der Sache haben, über die ihr arbeiten wollt. Dann braucht ihr Material, um fragen und forschen zu können. In dieser Ausschreibung findet ihr Hinweise auf Materialien, die euch dabei helfen können. ihr könnt aber auch die neuen Medien wie CD-ROM, DVD oder Internet als Informations­quellen nutzen; so geben euch beispielsweise Suchmaschinen zu bestimmten Stichwörtern Hinweise auf Quellen im Internet.

Aber nicht zu allen Fragen könnt ihr aus den Quellen eine Antwort erwarten. Da beginnt dann eure besondere Aufgabe, darin liegt eure große Chance: etwas herauszufinden, worüber andere noch nicht geschrieben haben. Aber: Denkt bereits bei der Suche nach Vorinformationen daran, wie eure Fragestellung aussehen soll, damit ihr nicht in einer Flut von Informationen erstickt! Haltet die gesammelten Informationen in Stichworten fest, und macht euch einen Arbeits- und Zeitplan!

Wie ihr Quellenmaterial findet und es auswertet

Sobald ihr eine genaue Vorstellung von eurem Thema und den Fragestellungen habt, kann die Suche nach dem Quellenmaterial beginnen. Quellen können sein: alle möglichen schriftlichen Darstellungen, also Bücher, Broschüren, Aufsätze, Briefe, Tagebücher, Zeitungen, Flugblätter, Ausweise u.a.; Quellen sind aber auch Bilder und Tondokumente, nämlich Fotos, Skizzen, Zeichnungen, Schallplatten usw. Außerdem können Sachen Quellen darstellen, wie Kleidungsstücke, Hausrat, Spielzeug, Gebäude, Inschriften, Straßennamen, Gräber. Quellen sind alle Dinge, die Spuren vergangenen Lebens tragen. Um zu verstehen, was eine Quelle uns heute vermitteln kann, müsst ihr versuchen festzustellen, wann und unter welchen Umständen sie entstanden ist, z.B. unter welchen persönlichen Bedingungen jemand einen Brief geschrieben hat.

Auch historische Darstellungen können für eure Arbeit wichtige Informationen enthalten. Wenn ihr sie verwendet, solltet ihr beachten, dass sie immer durch die Perspektive ihrer Verfasser gekennzeichnet sind. Deshalb dürft ihr ihre Informationen, Erklärungen und Urteile nicht einfach übernehmen; vielmehr solltet ihr versuchen, die Voraussetzungen zu erkennen, die in die Darstellung eingegangen sind.

Folgende Fragen können euch dabei helfen:

  • Wie lautet die Fragestellung des Verfassers?
  • Welche Haltung nimmt er zu seinem Gegenstand ein?
  • Welche Ziele verfolgt der Verfasser mit seiner Untersuchung?
  • Enthält die Darstellung Hinweise auf den politischen Standort des Verfassers?

Wie ihr bei einer Befragung vorgehen solltet

Vieles, was ihr über vergangenes Geschehen wissen wollt, erfahrt und findet ihr erst, wenn ihr Zeitzeugen befragt. Für ein Gespräch braucht ihr Zeit und Ruhe. Daher solltet ihr mit euren Interviewpartnern einen Gesprächstermin vereinbaren. Einige Fragen müsst ihr euch vorher überlegen und aufschreiben, andere werden euch erst während des Gesprächs einfallen.

Deshalb ist genaues Zuhören mindestens so wichtig wie gutes Fragen. eure Gesprächspartner müssen sich meist erst in eure Fragen hineindenken, oft erinnern sie sich auch an Dinge, die euch nicht interessieren und schweifen ab. Manchmal ist gerade dies besonders interessant, weil ihr Dinge erfahrt, die ihr nicht erwartet habt.

Zeichnet Euer Gespräch auf, damit ihr euch später besser erinnern könnt. Am besten geht dies mit einem Kassettenrecorder (hierfür müsst ihr aber das Einverständnis eures Gesprächspartners einholen). Eure Gesprächspartner haben ein Recht darauf, anonym zu bleiben. Es reicht deshalb, wenn ihr ein paar allgemeine Lebensdaten notiert, die für die Auswertung der Gespräche von Bedeutung sind. Haltet euch mit Bewertungen und vorschnellen Urteilen zurück, versucht stattdessen, genau hinzuhören und nachzuvollziehen, was sie erlebt haben. Aufschlussreich kann auch sein, wie sie sich verhalten. Manchmal werdet ihr eure Gesprächspartner mehr als einmal aufsuchen müssen, weil ihr erst nach Ende des Gesprächs auf wichtige Dinge aufmerksam geworden seid.

Wie ihr mit Interviews umgehen solltet

Menschen, die das Geschehen, um das es euch geht, erlebt oder beobachtet haben, haben ihren eigenen Blick auf dieses Geschehen, haben ihre eigene Art, sich daran zu erinnern. Dabei gewesen zu sein, muss nicht heißen, dass man alles vollständig und richtig wahrgenommen hat. Selbst wenn die Befragten gründlich nachdenken und ehrlich sind, wird ihr Gedächtnis immer irgendwelche Lücken aufweisen. In der Erinnerung vermischen sich Erlebnisse von damals mit später gewonnenen Eindrücken und Bewertungen. Es ist nicht immer leicht, beides auseinander zu halten.

Wie aus eurer Materialsammlung eine Darstellung wird

Eine gute Materialsammlung ist die Voraussetzung für den Erfolg einer Arbeit. Aber sie allein reicht nicht aus. Erst wenn ihr zeigt, dass ihr selbständig mit eurem Material umgehen könnt, Zusammenhänge und Ursachen erkennt, eure Ergebnisse und Erkenntnisse in eigene Worte fasst, ist eure Arbeit gelungen. Nehmt euch gerade für eure Niederschrift genug Zeit, überlegt, wie ihr sie aufbaut! Gestaltet sie so, dass sie zum Lesen reizt! Gebt eurer Arbeit einen zugkräftigen Titel! Stellt sicher, dass sie gut lesbar ist! Verwendet nur Kopien, nicht die Originale! Denkt auch an Illustrationen, Fotos usw. Vermerkt, auf welchen Quellen eure Darstellungen beruhen!

Wörtliche Zitate müssen mit Anführungsstrichen gekennzeichnet sein. Quellenmaterial und verwendete Literatur müssen am Ende eurer Arbeit aufgelistet sein.

Wenn ihr Fragen habt, werden euch eure Lehrer/innen sicher gern weiterhelfen.

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