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Schülerwettbewerb Begegnung mit Osteuropa

Collage aus vielen Siegerinnen und Siegern

Neuigkeiten


Landessieger im NRW-Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ stehen fest

19. Juni 2020

Staatssekretär Kaiser: Junge Generation denkt europäisch und gestaltet Europa gemeinsam

Collage aus vielen Siegerinnen und Siegern

Landessiegerinnen und Landessieger im NRW-Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ © Collage Bezirksregierung Münster/Fotos: privat

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Bei der 67. Auflage des internationalen Schülerwettbewerbs „Begegnung mit Osteuropa“ sind 50 Landessieger aus Nordrhein-Westfalen und Mittel-, Ost- und Südosteuropa ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wird jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen durchgeführt und soll das Wissen über die Lebensweisen der Menschen in Osteuropa erweitern und so das Miteinander in Europa stärken. Unter dem Jahresmotto „Europa - da mache ich mit“ haben länderübergreifend insgesamt 3.532 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teilgenommen.

Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Erfolg: „Die Wettbewerbsbeiträge zeigen das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an grenzüberschreitenden Erkundungen. Mit kreativen Ideen ist es ihnen hervorragend gelungen, das Wettbewerbsmotto mit Leben zu füllen. Das beeindruckt mich sehr!“

Collage aus Einzelbildern mit Schülerinnen  und Schülern

Landessiegerinnen und Landessieger im NRW-Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ © Collage: Bezirksregierung Münster/Fotos: privat

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Besonders erfreut zeigte sich Klaus Kaiser über drei Partnerarbeiten, die gemeinsam von Schulen aus Nordrhein-Westfalen (Köln und Recklinghausen) mit Schulen aus Polen, Kroatien und Rumänien erstellt wurden: „Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern beweist, dass die junge Generation nicht nur europäisch denkt, sondern gemeinsam gestaltet!“

Die Landessiegerauszeichnungen erhalten zehn Schulen aus Kroatien, Litauen, Polen, Russland, Rumänien und der Ukraine. Die nordrhein-westfälischen Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus Aachen, Ahaus, Bad Salzuflen, Beckum, Bielefeld, Bochum, Düsseldorf, Ennigerloh, Erkrath, Gladbeck, Hemer, Herne, Hüllhorst, Köln, Kreuzau, Lemgo, Leverkusen, Marl, Meschede, Münster, Oelde, Preußisch Oldendorf, Recklinghausen, Schmallenberg, Schwalmtal, Senden, Viersen, Vreden, Waldbröl und Wuppertal.

Die Landessieger erhalten als Würdigung ihrer Leistung neben Siegerurkunden Geldpreise in Höhe von je 300 Euro. Die ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen einer Wanderausstellung landesweit vorgestellt.

Im Jahr 2021 steht der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ unter dem Motto „Traumhaftes Europa“. Die Einladung zur Wettbewerbsteilnahme richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule in Nordrhein-Westfalen sowie an deutschsprachige Schulen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.


Landesregierung vergibt Siegerpreise

Schülerinnen und Schüler bei der Landessiegerehrung

© Bezirksregierung Münster

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06. Juni 2019

Seit 1953 haben mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler am Kreativwettbewerb teilgenommen.

Zum 66. Mal findet der Schülerwettbewerb des Landes NRW „Begegnung mit Osteuropa“ statt. Das diesjährige Motto lautet: „Europa – Zukunft braucht Geschichte“.

Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten, Gruppenleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, hat als Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen die diesjährigen 50 Preisträgerinnen und Preisträger im Haus der Stadt in Düren, ausgezeichnet.

Am diesjährigen Wettbewerb haben sich 4.024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit 1.612 Beiträgen beteiligt. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert den Wettbewerb mit 130.000 € jährlich.

Die Auszeichnungen gehen an zehn Delegationen aus Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Serbien, Slowakei sowie aus Ungarn.

Die nordrhein-westfälischen Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus Ahaus, Beckum, Beverungen, Bocholt, Bochum, Coesfeld, Detmold, Dortmund, Dülmen, Düren, Duisburg, Düsseldorf, Ennigerloh, Essen, Euskirchen, Köln, Lemgo, Lindlar, Marl, Mönchengladbach, Münster, Neuenkirchen, Nottuln, Oberhausen, Ratingen, Recklinghausen, Schmallenberg, Steinhagen und Wuppertal.

Der Wettbewerb ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden – motiviert durch die Neuordnung Europas und die damit verbundenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrerinnen und Lehrern aus Ost und West haben einander auch über die Teilnahme an diesem Wettbewerb kennengelernt und den europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.

„Mit dem Wettbewerb möchten wir junge Menschen dafür gewinnen, sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Aussiedlung auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext von Europa. Angesichts globaler Entwicklungen und spürbarer Veränderungen wächst die Gefahr, dass neue Mauern in den Köpfen der Menschen entstehen und man die geschichtlichen Ereignisse aus den Augen verliert.

Die Zukunft Europas liegt in den Händen der jungen Menschen. Wir möchten mit diesem Wettbewerb erreichen, dass junge Menschen gemeinsame europäische Wurzeln entdecken und in eine gemeinschaftliche Zukunft starten“ führte Prof. Baumgarten in seiner Festansprache aus.

Im Jahr 2020 steht der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ unter dem Motto „Europa – da mache ich mit“. Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule in Nordrhein-Westfalen sowie in den Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Die Projekte basieren auf den aktuellen Richtlinien für die verschiedenen Unterrichtsfächer und Schulformen und können daher direkt im Fachunterricht erarbeitet werden. Alle Schulen erhalten die neuen Wettbewerbsunterlagen.


Regierungs­vize­präsident begrüßt Landes­sieger­delegationen aus Ost­europa

Gruppe

Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers (l.) begrüßte die Gäste aus Osteuropa in der Bezirksregierung Münster © Bezirksregierung Münster

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04. Juni 2019

Dr. Ansgar Scheipers begrüßte heute (4. Juni) neun osteuropäische Delegationen, die eine Einladung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) angenommen haben und eine Woche in Münster verbringen. Die Studienreise ist für die Gäste aus Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Serbien, Slowakei, Russland und Ungarn ein Hauptpreis, den sie mit ihrem Beitrag im NRW-Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ gewonnen haben

„Mit Ihren Arbeiten ist es Ihnen gelungen, künstlerisch Brücken zu schlagen. Noch wichtiger aber ist, dass was Sie durch Ihre partnerschaftliche Projektarbeit und Ihren Besuch im zwischenmenschlichen Miteinander erreicht haben“, sagte Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers bei der Begrüßung der Gäste.

Getreu dem Wettbewerbsmotto stehen im Rahmen des Studienaufenthalts in Münster persönlichen Begegnungen zwischen den Menschen in Ost und West im Vordergrund. Hierzu zählen insbesondere persönliche Kontakte zu den Partnerschulen sowie der Gedankenaustausch mit den Landessiegerinnen und Landessiegern aus Nordrhein-Westfalen bei der 66. Preisauszeichnung am 6. Juni 2019 in Düren.

Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich gut 4.000 Jugendliche aus NRW und 16 aus ost- und mittelosteuropäischen Ländern. Insgesamt gingen bei der Wettbewerbsleitung 1.612 Beiträge ein. 40 Schulen aus Nordrhein-Westfalen und zehn deutschsprachige Schulen aus Osteuropa erhalten den begehrten Landessiegerpreis. Fünf der prämierten Wettbewerbsbeiträge werden als „Partner-Arbeiten“ ausgezeichnet, weil sie in einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erstellt wurden.

Der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ wurde bereits zum 66. Mal von der Bezirksregierung Münster organisiert. Er verbindet in bemerkenswerter Weise die Jugend in Ost und West. Bei der Arbeit in den einzelnen Projekten werden nicht nur räumlich Grenzen überwunden. Trotz aller sprachlichen Hemmnisse entstehen viele Partnerschaften oder gar Freundschaften zwischen den Jugendlichen.

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