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Windenergieanlage

Symbolbild © Bezirksregierung Münster


20.07.2023
Ausbau von Windenergieanlagen im Regierungsbezirk Münster

Energiewende nimmt an Fahrt auf – mehr als sieben Prozent der bundesweiten Genehmigungen entfallen auf den Regierungsbezirk Münster

Münster. Sie ist derzeit in aller Munde und ihre Umsetzung ist eine echte Herkulesaufgabe. Die Rede ist von der Energiewende. Über ihre Notwendigkeit gibt es mittlerweile kaum noch unterschiedliche Meinungen. Ein elementarer Anteil der Energiewende ist der Ausbau der von Windenergieanlagen. Dieser nimmt gerade in unserer Region derzeit enorm an Fahrt auf. Der Regierungsbezirk Münster nimmt dabei, was die Zahlen für das erste Halbjahr 2023 angeht, sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch bundesweit eine der Vorreiterrollen ein. Hierüber freut sich insbesondere auch Münsters Regierungspräsident, Andreas Bothe.

 „Unsere Landesregierung hat das Ziel vorgegeben, NRW zu ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen. Hierbei kommt den Bezirksregierungen eine Schlüsselrolle zu. Wir haben in unserer Behörde eine kompetente Arbeitsgruppe gegründet, die sich ausschließlich dem Thema der Energiewende widmet. Es freut mich sehr, dass die Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2023 unsere Anstrengungen diesbezüglich bestätigen und belohnen“, sagt Andreas Bothe.

174 Windenergieanlagen wurden im ersten Halbjahr 2023 in ganz NRW genehmigt. Davon allein 44 im Regierungsbezirk Münster, was einem Anteil von rund 25 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres wurde NRW-weit 66 Windenergieanlagen genehmigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum errechnet sich daraus eine Steigerung von 164 Prozent.

Bundesweit wurden bislang von Januar bis Juni übrigens 607 Anlagen genehmigt (Vorjahreszeitraum 352 – Steigerung hier: 72%). Der Anteil der in NRW genehmigten Anlagen beträgt demnach im ersten Halbjahr bundesweit gesehen knapp 29 Prozent. Allein die im Regierungsbezirk Münster genehmigten Anlagen (44) entsprechen mehr als sieben Prozent der deutschlandweit erteilten Genehmigungen.

Rund 1000 Anlagen sind derzeit insgesamt im Regierungsbezirk Münster aktiv in Betrieb, 3600 sind es NRW-weit.

 Die Bezirksregierung Münster weist im überarbeiteten Regionalplan Münsterland, der 2024 parallel zum Landesentwicklungsplan in Kraft treten soll, künftig eine Fläche von insgesamt rund 15.500 Hektar für Windenergie aus. Das sind etwas mehr als die vom Land geforderten 2,31 Prozent der Fläche der Kreise Coesfeld, Borken, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster. Im Rahmen der „Regional-Initiative Wind“ unterstützt die Bezirksregierung Münster zudem die Kreise und kreisfreien Städte bei den Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen. Ziel dieser Unterstützungsarbeit ist es insbesondere, die häufig langwierigen Verfahren zu optimieren und zu beschleunigen.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen in Deutschland bis zum Jahr 2030 mindestens 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt werden. Die Landesregierung hat unterdessen als Ziel vorgegeben, dass zwischen den Jahren 2022 und 2027 der Bau von mindestens 1000 zusätzliche Windenergieanlagen in NRW ermöglicht werden soll.

 „Wir konzentrieren uns als Bezirksregierung Münster nicht nur darauf die bezüglich der Windenergie vom Land NRW vorgegebenen Ziele zu erreichen, sondern möchten darüber hinaus unseren bestmöglichen Beitrag leisten, um die Energiewende insgesamt zu schaffen“, erklärt Regierungspräsident Andreas Bothe abschließend.

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