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Regierungspräsident Andreas Bothe und Oberbürgermeisterin Karin Welge

Regierungspräsident Andreas Bothe und Oberbürgermeisterin Karin Welge © Bezirksregierung Münster


19.12.2023
Bezirksregierung Münster bewilligt über 25 Millionen Euro Fördermittel für vier Kommunen

Münster/Ahlen/Gelsenkirchen/Gladbeck/Tecklenburg. Große Freude in Ahlen, Gelsenkirchen, Gladbeck und Tecklenburg: Für die vier Kommunen hatte Regierungspräsident Andreas Bothe gestern (18. Dezember) sechs Förderbescheide im Gepäck. Insgesamt hat die Bezirksregierung Münster über 25,2 Millionen Euro bewilligt. Die Mittel stammen aus dem EFRE/JTF-Programm „Wohnviertel im Wandel“ der EU und aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land NRW.

„Heute darf ich Ihnen Förderbescheide mit immensen Summen überreichen. Mit diesen Projekten können Sie wirklich was bewegen und verschiedene Wohnviertel in Ihren Städten aufwerten. Das kommt insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu Gute. Ich freue mich sehr, diese wichtigen Projekte von Seiten der Bezirksregierung Münster unterstützen zu können“, betonte Andreas Bothe während der Sammelbescheidübergabe am Domplatz in Münster.

Ahlen

v.l. Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Regierungspräsident Andreas Bothe und Markus Gantefort (Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Ahlen)

v.l. Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Regierungspräsident Andreas Bothe und Markus Gantefort (Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Ahlen) © Bezirksregierung Münster

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Der Stadt Ahlen wurden von der Bezirksregierung Münster Fördermittel in Höhe von 4.703.900 Euro bewilligt. Mithilfe dieser Mittel soll der Dr. Paul-Rosenbaum-Platz im Stadtgebiet Ahlen Süd/Ost neugestaltet werden. Unter anderem durch eine Begrünung soll die Aufenthaltsqualität des knapp 23.000 Quadratmeter großen Fest- und Parkplatzes gesteigert werden. Ziel ist es, den zentralen Platz als lebendigen Quartiersplatz und Begegnungsort diverser Altersgruppen und Kulturen zu gewinnen.

Die Gesamtausgaben für dieses Projekt liegen bei 5.534.000 Euro, davon werden 50 Prozent von EFRE-Mitteln und 35 Prozent von Städtebaufördermitteln getragen.

Gelsenkirchen

Regierungspräsident Andreas Bothe und Oberbürgermeisterin Karin Welge

Regierungspräsident Andreas Bothe und Oberbürgermeisterin Karin Welge © Bezirksregierung Münster

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Die Stadt Gelsenkirchen möchte den Multisportpark Lüttinghof in Gelsenkirchen Hassel modernisieren und erweitern. Konkret soll das Hauptgebäude des Multisportparks in ein Bewegungshaus mit attraktiven Sport-, Bewegungs- und Freizeitangeboten umgebaut, saniert und erweitert werden. Durch diese Neugestaltung soll ein Treffpunkt für die lokalen Vereine geschaffen werden. Außerdem sollen auch soziale und interkulturelle Angebote ihren Platz finden – zum Beispiel Sprechstunden für Flüchtlingshilfe im Quartier oder auch außerschulische Nutzungsangebote im Rahmen von Bewegungsangeboten im Bereich der OGS.

Die Gesamtausgaben für dieses Projekt belaufen sich auf 8.216.000 Euro. Mit einem Fördersatz von insgesamt 90 Prozent (50 Prozent aus EFRE-Mitteln und 40 Prozent aus Städtebaufördermitteln) hat die Bezirksregierung Münster eine Förderung von 7.394.400 Euro bewilligt.

Gladbeck

v.l. Karsten Fuchte (Leiter des Amtes für Planen, Bauen, Umwelt der Stadt Gladbeck) und Regierungspräsident Andreas Bothe

v.l. Karsten Fuchte (Leiter des Amtes für Planen, Bauen, Umwelt der Stadt Gladbeck) und Regierungspräsident Andreas Bothe © Bezirksregierung Münster

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Die Stadt Gladbeck erhält für drei Projekte insgesamt 6.837.066 Euro.

Für die Umgestaltung und Aufwertung des Willy-Brandt-Platzes in Gladbeck Mitte hat die Bezirksregierung Münster Fördermittel in Höhe von 4.114.800 Euro bewilligt. Insbesondere sollen das Stadtmobiliar und die Beleuchtung des Platzes verbessert werden, um die Aufenthaltsqualität für alle Nutzer:innen zu steigern. Außerdem soll eine Begrünung der Fläche zu einem verbesserten Stadtklima beitragen. Die Fördermittel werden darüber hinaus auch für ein nachhaltiges Regenwassermanagement verwendet.

Bei einer 90-prozentigen Förderung (50 Prozent aus EFRE-Mitteln und 40 Prozent aus Städtebaufördermitteln) liegen die Gesamtkosten für dieses Projekt bei 4.572.000 Euro.

Mithilfe der bewilligten Fördermittel in Höhe von 1.549.116 Euro möchte die Stadt Gladbeck den Schulhof der Wittringer Schule in Gladbeck Mitte umgestalten. Der Schulhof soll in verschiedene Bereiche bzw. Funktionsräume unterteilt werden. So soll ein dauerhaftes kindgerechtes Angebot mit verschiedenen Bewegungsangeboten und sogenannten Spielnischen mit unterschiedlichen Themen geschaffen werden. Unter anderem soll so zum Beispiel ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für dieses Projekt auf 1.7211.240 Euro. 90 Prozent der Kosten werden dabei aus EFRE-Mitteln (50 Prozent) und aus Städtebaufördermitteln (40 Prozent) gefördert.

Auch der Schulhof der Lambertischule in Gladbeck Mitte soll umgestaltet werden. Dazu hat die Bezirksregierung Münster Fördermittel in Höhe von 1.173.150 Euro bewilligt. Der Schulhof soll als Spielraum für Kinder im Grundschulalter unter den Aspekten der Inklusion aufgewertet werden. Dazu soll der Schulhofbereich in unterschiedliche Bewegungsräume unterteilt werden und Möglichkeiten zum Rutschen, Klettern, Balancieren, Laufen und Rollen anbieten. So soll ein dauerhaftes und kindgerechtes Angebot geschaffen werden. Im Rahmen dieser Umgestaltung werden auch Parkplätze verlagert und Radabstellplätze erweitert werden.

Die Gesamtkosten betragen 1.303.500 Euro und werden mit einem Fördersatz von insgesamt 90 Prozent (50 Prozent aus EFRE-Mitteln und 40 Prozent aus Städtebaufördermitteln) gefördert.

Tecklenburg

v.l. Bürgermeister Stefan Streit und Regierungspräsident Andreas Bothe

v.l. Bürgermeister Stefan Streit und Regierungspräsident Andreas Bothe © Bezirksregierung Münster

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Um das Kulturhaus Tecklenburg zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort und Begegnungszentrum umzubauen, bewilligt die Bezirksregierung der Stadt Tecklenburg eine Förderung in Höhe von 6.227.250 Euro. Das Kulturhaus soll umgebaut und modernisiert werden, um für Zwecke der Begegnung, der kulturellen oder sozialen Versorgung, der außerschulischen Bildung und insbesondere zur Integration von Zuwander:innen, Kindern und Jugendlichen und Älteren zur Verfügung zu stehen.

Die Gesamtkosten betragen 7.385.000 Euro und werden zu 50 Prozent aus EFRE-Mitteln und zu 35 Prozent aus Städtebaufördermitteln getragen.

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