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Film und Medien


Spartenübergreifende Kunst
Video- und Medienkunst

Kamera

© Stokkete/Fotolia

Die Video- und Medienkunst bereichert seit einigen Jahren viele Kunst­sparten, auch die Musik-, Theater-, Tanz und Performance­welt. In der Region kommt der Video-und Medienkunst immer mehr Bedeutung zu, angefangen von der Verleihung eines Videokunst­preises bis zur Vergabe von speziellen Stipendien. Überall dort bearbeitet und bewilligt die Bezirksregierung Münster die eingehenden Anträge und hält mit der „Szene“ engen Kontakt, vor allem bei folgenden Projekten:

Das Marler Skulpturenmuseum Glaskasten vergibt seit 1984 bereits einen Videokunst­preis, der mittlerweile zusammen mit dem Klangkunstpreis die Marler Medienpreise ausmachen, die vom Land gefördert werden, jährlich ausgeschrieben werden und in einer Ausstellung gezeigt werden. Auch der Westfälische Kunst­verein, die Kunsthalle Münster und das Kloster Bentlage haben sich längst der Video- und Medienkunst geöffnet – wie auch die SkulpturProjekte 2017 in Münster.

Eine Produktionsförderung für Filme/Videos gibt es im Förderprogramm Regionale Kulturpolitik, zum Beispiel für die fiktionale Webserie „Haus Kummerveldt“ (2018/19), die im Münsterland des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt (s. u.). Prädestiniert jedoch für die Produktionsförderung ist die Filmstiftung NRW.

Das Künstlerdorf Schöppingen vergibt im Bereich Bildende Kunst/Neue Medien/Mixed Media jährlich circa zehn Residenzstipendien, die international ohne Altersbeschränkung ausgeschrieben werden. Die Dauer beträgt zwischen zwei und sechs Monaten.

Beispielprojekt: „Haus Kummerveldt“ 

Die sechsteilige, insgesamt achtzigminütige Internet-Webserie ist ein ambitioniertes, wenn auch Low-Budget- Projekt, das im Münsterland gedreht wird. Von den rund 150.000 Euro Produktionskosten übernimmt das Land mit dem Programm Regionale Kulturpolitik die Hälfte. Mark Lorei, Regisseur, Historiker und gebürtiger Bocholter, hat den fiktiven, im ausgehenden 19. Jahrhundert spielenden Stoff rund um das „Haus Kummerveldt“ und seine Bewohner entwickelt. Gedreht wurde auf Burg Hülshoff, im Rüschhaus, im Haus Runde/Billerbeck, am Haus Wellbergen/Ochtrup u. a., Kooperationspartner sind die Filmwerkstatt Münster und die Droste-Stiftung. Das Drehbuch wurde von Cecilia Röski vom Deutschen Literaturinstitut in Leipzig verfasst: Die Protagonistin will gegen den Willen ihres Vaters, eines adeligen Barons, Schriftstellerin werden. Wenig harmonische Verwicklungen sind vorprogrammiert. Den Hausdiener spielt der Youtuber Fabian Nolte, der auch den Part eines erklärenden Moderators übernimmt.

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