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IT-Azubis machen Auslandspraktikum
Vier Wochen Irland

Gruppenfoto

Jonas Brandwitte und Niklas Lakemeier (v.l.) haben während eines Praktikums in Irland viel erlebt und gelernt. © Bezirksregierung Münster

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Jonas Brandwitte und Niklas Lakemeier von der Bezirksregierung Münster haben ein vierwöchiges Praktikum in Irland absolviert

Als sich ihnen die Möglichkeit bot, haben die beiden jungen Männer nicht lange gezögert. „Interesse? Auf jeden Fall!“ Das war die Antwort der IT-Auszubildenden der Bezirksregierung Münster, als sie von der Möglichkeit erfuhren, ein vierwöchiges Praktikum in Irland machen zu können. Und schon kurze Zeit später machten sich die Zwei auf den Weg in ein tolles Abenteuer Richtung Irland. „Wir würden es sofort wieder machen“, sind sie sich heute, gut zwei Monate nach dem Praktikum, einig.

„Ursprünglich war das Praktikum ein Angebot des Berufskollegs Beckum. Insgesamt konnten 14 Teilnehmer dabei sein und weil noch Plätze frei waren, wurde dann bei uns im Hans-Böckler-Berufskolleg nachgefragt“, erzählt Jonas Brandwitte, der sich derzeit im zweiten Jahr seiner Ausbildung befindet. Der 17jährige ergänzt: „Zwischen der Nachfrage und dem Abflug lag gerade mal ein Zeitraum von fünf Wochen. Es war also ziemlich kurzfristig.“

Am 4. Oktober vergangenen Jahres ging es dann los auf die Insel. Jeder Teilnehmer wurde einem Betrieb, der nach den vorher abgefragten Erfahrungen und Interessen ausgewählt wurde, zugeteilt und unterbracht wurden die Auszubildenden in Gastfamilien. „Das war soweit alles top organisiert. In Irland konnten wir uns dann völlig selbständig bewegen, also neben dem Arbeitsalltag auch noch viel auf eigene Faust unternehmen. Wir haben wirklich viel gesehen, gelernt und auch erlebt“, sagt Niklas Lakemeier. Der 18jährige ist im dritten Lehrjahr und wird seine Ausbildung im Sommer beenden.

Am Anfang des Praktikums stand eine sogenannte Einführungswoche. „Das war in erster Linie eine Sprachschule, in der unsere Englischkenntnisse noch einmal aufgefrischt wurden. Daneben wurde uns aber auch einiges über den Tagesablauf während des Praktikums und über das Land und dessen Kultur erzählt“, erinnern sich die beiden Azubis. „Und in der ersten Woche hatten wir insbesondere reichlich Zeit für Sightseeing, weil an den Tagen immer schon um 14 Uhr Feierabend war. Da haben wir Dublin echt gründlich erkundet.“ Nach der Einführungswoche startete dann der betriebliche Teil des Praktikums.

Jonas Brandwitte war in den drei verbleibenden Wochen in einer Firma eingesetzt, die eine Website unterhält, auf der man sich weltweit über Unis, Schulen, Musikschulen und ähnliches erkundigen kann. Niklas Lakemeier hat in einem kleinen Betrieb gearbeitet, der sich darauf spezialisiert hatte, alte Hardware aufzukaufen, aufzuarbeiten und wieder zu verkaufen. „Wenn das Arbeitsfeld auch nicht zu einhundert Prozent zu unserer Ausbildung hier passte, konnten wir aber unser Englisch verbessern, haben ein neues Land und ein ausländisches Unternehmen im IT-Bereich kennengelernt. Darüber hinaus war es ein lehrreicher und überaus interessanter Blick über den Tellerrand hinaus“, wissen beide die wertvollen Erfahrungen zu schätzen.

Person steht an Klippen und schaut aufs Meer

© Bezirksregierung Münster

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Zu dem organisierten Teil des vierwöchigen Aufenthalts gehörte auch ein Wochenende in Galway, einer Stadt in Irland, in der vier der insgesamt 14 Teilnehmer untergebracht waren. Dort hatten die Praktikanten Gelegenheit „typisch Irisches“ kennenzulernen. So besuchten sie unter anderem ein Hunderennen, ein Rugbyspiel, besichtigten die berühmten „Cliffs of Moher“ und unternahmen einen Ausflug auf eine nahegelegene Insel im Atlantik. Auch ein Tagesausflug nach Belfast war Teil des Programms.

Bei der Beantwortung der Frage, was sie am meisten an Irland beeindruckt habe, sind sich beide schnell einig: „Neben der wirklich außergewöhnlichen Landschaft, sowohl an der Küste mit den vielen Klippen als auch die unendlich scheinende grüne Landschaft, hat uns besonders auch die Mentalität der Iren beeindruckt. Sie sind entspannter und nehmen alles irgendwie lockerer als wir hier in Deutschland.“ 

Von der Bezirksregierung Münster wurden die Auszubildenden für die Zeit des Praktikums freigestellt. Darum, dass das alles reibungslos klappt, hat sich Christoph Schmidt, ein Mitarbeiter aus dem Dezernat für Informations- und Kommunikationstechnik gekümmert, der auch ansonsten als Fachbetreuer für die Auszubildenden zuständig ist. „Ich habe sozusagen vermittelt. Zwischen unserem Dezernat und dem Personaldezernat sowie dem Dezernat 41, das sich um das Förderprogramm „ERASMUS“ kümmert. Über diese EU-Förderprogramm wurde das Praktikum finanziert“ erklärt Christoph Schmidt seine Rolle in der Sache. Und auch ihm war es die Mühe absolut wert. „Ich unterstütze solche Dinge sehr gerne. Gerade für die jungen Auszubildenden ist so ein Praktikum eine absolut wertvolle Erfahrung, die sie sowohl beruflich als auch vor allem in ihrer Persönlichkeit voranbringt.“

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