Förderung

Hauptinhalt

Förderprogramme von A – Z


Der Diversitätsfonds NRW

Was wird gefördert?

Mit dem neuen Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ stößt das Land einen mehrschichtigen Prozess an, der mit konkreten Maßnahmen Diversität im Kunst- und Kulturbereich strukturell fördert und gestaltet. Ziel ist es, Benachteiligungen auf Grund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter oder sexueller Identität abzubauen und Chancengleichheit herzustellen. Die Maßnahmen umfassen den Abbau von Zugangsbarrieren in bestehenden Strukturen – etwa in Programmen und Verfahren der Kulturförderung –, die Unterstützung von diversitätssensiblen Veränderungsprozessen in Kulturverwaltungen von Land und Kommunen, Verbänden und Kulturinstitutionen sowie die Förderung von unterrepräsentierter künstlerischer Arbeit.

Gefördert werden:

  • Künstlerische Projekte
  • Projekte von Kultureinrichtungen und anderen Kulturträgern aus Nordrhein-Westfalen, die unterrepräsentierten künstlerischen Perspektiven eine Plattform oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten (im Sinne einer glaubwürdigen „Anwaltschaft“)
  • Konzeptentwicklungen für künstlerische- oder Empowerment-Projekte, die kooperativ und beteiligungsorientiert erarbeitet und öffentlichkeitswirksam angelegt sind

Die Förderung ist spartenoffen angelegt. Die Projektförderung von Gastspielen aus dem Ausland sowie von Maßnahmen, bei denen nicht die künstlerische Perspektive in NRW im Fokus steht, ist nicht vorgesehen (z.B. Projekte mit überwiegend sozialpolitischen Aspekten, Erinnerungskultur, internationale Projekte).

Wer wird gefördert?

Die Förderung richtet sich in erster Linie an Kulturschaffende bzw. –initiativen. Es können aber auch Kultureinrichtungen oder –verbände Anträge stellen, die in Kooperation mit unterrepräsentierten Künstlerinnen und Künstlern Projekte durchführen und damit eine öffentlichkeitswirksame Plattform stellen oder Empowermentprozesse initiieren.
Explizit angesprochen werden auch Erstantragstellerinne und Erstantragsteller.

Wie wird gefördert?

Anträge können jeweils bis zum 15. Oktober für das Folgejahr bei allen Bezirksregierungen, denen insoweit auch eine beratende Funktion zukommt, eingereicht werden. Die Fördergrundsätze Interkultur (siehe Downloadbereich), die Grundlage für die Antragstellung und Förderung sind, enthalten auch Angaben zu den Antragswegen, dazu, wann eine Antragstellung sinnvoll ist und welche Antragsfristen für die kommenden Jahre einzuhalten sind.

Projekte können einjährig (2022) oder überjährig (2022/2023) durchgeführt werden.

Es können in der Regel Fördermittel in Höhe von bis zu 20.000 EUR pro Jahr beantragt werden. In Ausnahmefällen, z.B. bei landesweiten (Pilot-)Projekten, kann die Förderhöhe mit einer entsprechenden Begründung überschritten werden.

Zusätzlich können bei Vorhaben von und für Menschen mit Behinderung pro Jahr bis zu 5.000 EUR Ergänzungsmittel für die Herstellung von Barrierefreiheit geltend gemacht werden.

Link zu den Ergänzungsmitteln:

Bewerbungsunterlagen:

Die Bewerbung um Fördermittel erfolgt durch ein Projektdatenblatt, das unten im Downloadbereich zur Verfügung steht.

Soweit Sie Maßnahmen für Barrierefreiheit planen, können Sie dafür zusätzlich für Ihr Projekt „Ergänzungsmittel für Barrierefreiheit“ bis zu 5.000 Euro pro Projekt beantragen. Bitte füllen Sie dann neben dem Projektdatenblatt auch die Anlage „Ergänzungsmittel Barrierefreiheit“ aus.

Das Projektdatenblatt muss vollständig ausgefüllt und mit den nachfolgend genannten Anlagen bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung per Mail oder postalisch fristgerecht (d.h. spätestens bis zum 15. Oktober) eingereicht werden.

Bitte fügen Sie dem ausgefüllten Projektdatenblatt bei:
• Kurz-Lebensläufe der im wesentlichen beteiligten Künstlerinnen und Künstler (pro Person max. eine Seite)
• Einen aussagekräftigen Kosten- und Finanzierungsplan*
• Und - soweit geplant- die Anlage „Ergänzungsmittel Barrierefreiheit“
Die entsprechenden Antragsvordrucke sind hier im Downloadbereich veröffentlicht.

Juryverfahren

Die Projekte werden im landesweiten Vergleich durch eine divers besetzte Jury ausgewählt.
Die Jurysitzung findet voraussichtlich im November statt. Über das Ergebnis werden alle Bewerber*innen per E-Mail informiert.
Im Falle einer Juryempfehlung durch die Jury werden Sie aufgefordert, innerhalb von drei Wochen einen förmlichen Zuwendungsantrag auf der Grundlage des eingereichten Projektdatenblatts bei der für Sie zuständigen Bezirksregierung zu stellen.

Beratung

Eine Beratung erfolgt durch die jeweils zuständige Bezirksregierung. Dort muss ebenfalls der Antrag (Projektdatenblatt und Anlagen) postalisch oder per E-Mail fristgerecht eingereicht werden.
Bezirksregierung Münster
Dezernat 48
48128 Münster
Ansprechpartnerin: Julia Oldiges
Tel: 0251 411-4466
Mail: julia.oldiges@brms.nrw.de

Downloads

Rechtsvorschriften

Zusätzliche Informationen

Downloads

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}