Planfeststellungsverfahren
Geänderte Pläne zum Ausbau der A40 liegen aus
Münster/Duisburg/Mülheim an der Ruhr/Rhede. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den 6-streifigen Ausbau der Autobahn A40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Kaiserberg und Mülheim-Dümpten werden die geänderten Planunterlagen vom 23. April bis einschließlich 22. Mai 2026 veröffentlicht. Bürger:innen haben in diesem Zeitraum die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.
Die neuen Planunterlagen (Deckblatt 2) sind auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster sowie im Portal Beteiligung NRW einsehbar. Die Frist für Einwendungen endet am 22. Juni 2026.
Der Ausbau bildet den ersten von insgesamt drei Bauabschnitten zwischen dem Autobahnkreuz Kaiserberg und der Anschlussstelle Essen-Frohnhausen. Geplant ist im Wesentlichen der symmetrische Ausbau des vorhandenen 4-streifigen Autobahnquerschnitts zu einem 6-streifigen Querschnitt. Die nun vorgenommenen Änderungen in den Planunterlagen beinhalten insbesondere die Verschiebung der Stützkonstruktion an den Enden der Brücke, dem sogenannten Widerlager der Raffelbergbrücke. Aus bautechnischen Gründen wurde das westliche Widerlager der Raffelbergbrücke in Richtung Osten verschoben, die Planunterlagen wurden entsprechend angepasst. Des Weiteren wurden die Entwässerungsunterlagen sowie die bestehenden Unterlagen bezüglich der landespflegerischen Planung überarbeitet.
Die Zuständigkeit für das Verfahrens liegt aufgrund einer Einzelfallentscheidung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Bezirksregierung Münster.