ältere und jüngere Frauen

Hauptinhalt

Gesundheit und Soziales


Ausbildung in Pflegeberufen

Häusliche Pflege

© Peter Maszlen/Fotolia

Der Pflegeberuf ist sehr vielfältig; er umfasst ein breites Spektrum an Aufgaben und Tätigkeiten. Dazu gehören die pflegerische, medizinische und soziale Versorgung und Begleitung der Menschen, die sich den Pflegenden anvertrauen. Der Bedarf an qualifizierten und verantwortungsbewussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege ist stark gestiegen.

Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann

Am 17. Juli 2017 ist das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe (Pflegeberufereformgesetz – PflBRefG) verkündet worden. Hiervon umfasst ist das Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG), welches am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist. Es führt die bisher getrennt im Altenpflege- und Krankenpflegegesetz geregelten Pflegeausbildungen zu einer generalistisch ausgerichteten Ausbildung zusammen. Es besteht jedoch die Option, statt des generalistischen Abschlusses einen gesonderten Abschluss in den Schwerpunktbereichen Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu erwerben. Auszubildende, die im dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen, erwerben den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“. Bei Auszubildenden, die sich für eine schwerpunktmäßige Ausbildung entschieden haben, wird der gewählte Vertiefungseinsatz auf der Berufserlaubnisurkunde vermerkt. Neben einer Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes soll mit der Vereinheitlichung ein einfacherer Wechsel zwischen den einzelnen Beschäftigungsbereichen der Pflege ermöglicht und damit die Arbeitsmarktflexibilität gefördert sowie die Karrierebildung unterstützt werden.

Die Bezirksregierung Münster ist für die staatliche Anerkennung der Pflegeschulen und der dort eingesetzten Dozenteninnen und Dozenten zuständig. Außerdem ist die Bezirksregierung Münster für die ordnungsgemäße Durchführung der Ausbildung verantwortlich und verleiht nach der Ausbildung die Urkunde über die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“. 

Nähere Informationen zu diesem Ausbildungsberuf gibt es hier: 

Hinweis zu den bereits begonnenen Ausbildungen nach dem Altenpflege- bzw. Krankenpflegegesetz und den entsprechenden Verordnungen

Eine Ausbildung im Bereich der Altenpflege oder Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege, die vor Ablauf des 31. Dezember 2019 begonnen wurde, kann noch bis zum 31. Dezember 2024 auf der Grundlage der Vorschriften des Altenpflegegesetzes bzw. Krankenpflegegesetzes und der entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in der am 31. Dezember 2019 geltenden Fassung abgeschlossen werden (§ 66 PflBG).

Die Bezirksregierung ist weiterhin für die ordnungsgemäße Durchführung der nach dem Altenpflegegesetz begonnenen Ausbildung zuständig. Für Fragen zu der nach dem Krankenpflegegesetz begonnenen Ausbildung sind die Gesundheitsämter zuständig.

Anerkennung von ausländischen Ausbildungsabschlüssen nichtakademischer Heilberufe

Das Landesprüfungsamt für Medizin, Pharmazie und Psychotherapie bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf überprüft die Gleichwertigkeit von ausländischen Ausbildungsabschlüssen nichtakademischer Heilberufe auch nach dem PflBG. Eine Gleichwertigkeitsprüfung beim LPA ist vor einer Entscheidung über das Führen der Berufsbezeichnung (Berufsurkunde) durchzuführen. Daher sind zunächst die Anträge auf Gleichwertigkeit beim LPA einzureichen.

Downloads

Rechtsvorschriften

Verwandte Themen

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}