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Regionalplanung


35. Änderung des Regionalplans Münsterland auf dem Gebiet der Gemeinde Nordwalde

Frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit gemäß § 9 Abs. 1 ROG

Kartenausschnitt

Übersichtskarte mit Lage der Änderungsbereiche © Bezirksregierung Münster

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Die Gemeinde Nordwalde hat die Änderung des Regionalplans Münsterland zur Erweiterung eines Bereiches für gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB Norw 01) bei gleichzeitiger Rücknahme eines GIB an anderer Stelle (Norw 02) beantragt. Begründet wird der Änderungsantrag vor allem durch die anhaltende Nachfrage nach Gewerbeflächen und der Nichtumsetzbarkeit vorhandener unbebauter GIB.

Der Regionalrat Münster hat am 22.06.2020 die Erarbeitung der 35. Änderung des Regionalplans Münsterland auf Grundlage der Sitzungsvorlage 17/2020 beschlossen.

Gemäß § 9 (1) ROG wurde die Öffentlichkeit frühzeitig über die Erarbeitung der 35. Änderung des Regionalplans durch die Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 36 für den Regierungsbezirk Münster vom 4. September 2020 unterrichtet.

Öffentlichkeitsbeteiligung (Bürgerbeteiligung)

Zentrales Element des Erarbeitungsverfahrens ist die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der öffentlichen Stellen und Behörden.

Die Verfahrensunterlagen sind

vom 16. November bis einschließlich 18. Dezember 2020

hier auf diesen Internetseiten einsehbar und liegen an folgenden Stellen und zu folgenden Zeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3, 48143 Münster
Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr
Ansprechpartner:
Matthias Schmied, Tel. 0251 411-1780
Annette Wilken, Tel. 0251 411-1628

Kreis Steinfurt
Umwelt- und Planungsamt, Tecklenburger Str. 10, 48565 Steinfurt
Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.30 Uhr
Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr
Ansprechpartner:
Herr Kövener, Tel. 02551 691-489

Die Unterlagen können aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus (COVID-19/Sars-CoV-2) nur unter Vereinbarung eines Termins, während der Dienststunden, eingesehen werden. Zur Terminvereinbarung nehmen Sie bitte mit den genannten Behörden telefonisch Kontakt auf.

Zusätzlich können auf den Internetseiten der Bezirksregierung Münster (www.brms.nrw.de/go/verfahren) die Verfahrensunterlagen eingesehen bzw. heruntergeladen werden.

Sollte es Ihnen aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus (COVID-19/Sars-CoV-2) nicht möglich sein in die Unterlagen Einsicht nehmen zu können, wenden Sie sich bitte an die Bezirksregierung Münster unter der Tel.-Nr.: 0251 411-1628, um für Sie eine individuelle Lösung zu finden.

Anregungen und Bedenken können innerhalb der Auslegungsfrist bis zum 18. Dezember 2020 schriftlich, per E-Mail (regionalplanung@brms.nrw.de) oder zur Niederschrift bei der Bezirksregierung Münster als Regionalplanungsbehörde (Bezirksregierung Münster, Dezernat 32, Domplatz 1-3, 48143 Münster) vorgetragen werden. Anregungen und Bedenken können innerhalb der Auslegungsfrist auch beim Kreis Steinfurt schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Anregungen und Bedenken sollten den vollständigen Namen und die Anschrift des Verfassers in leserlicher Form enthalten.

Die eingegangenen Stellungnahmen werden in die nachfolgende Abwägung einbezogen. Der Regionalrat entscheidet abschließend, inwieweit den Anregungen und Bedenken gefolgt wird. Eine gesonderte Benachrichtigung erfolgt nicht. Die Änderung des Regionalplans wird nach Abschluss des Verfahrens öffentlich bekannt gemacht.

Eventuell entstehende Kosten, die bei der Einsichtnahme und/oder bei der Geltendmachung von Anregungen und Bedenken entstehen, können nicht erstattet werden.

Nach Ablauf der vorgenannten Frist für eine Stellungnahme, also nach dem 18. Dezember 2020 sind alle Stellungnahmen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 9 Abs. 2 Satz 4 ROG).

Hat eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 Umwelt­rechts­behelfs­gesetz (UmwRG) in einem Verfahren zur Änderung eines Regionalplans Gelegenheit zur Äußerung gehabt, ist sie im Verfahren über den Rechts­behelf nach § 7 Absatz 2 UmwRG mit allen Ein­wendungen ausgeschlossen, die sie im Verfahren zur Änderung des Regional­plans nicht oder nach den geltenden Rechts­vorschriften nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können (§ 7 Abs. 3 Satz 1 UmwRG).

Bekanntmachung

Verfahrensunterlagen

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