Tastatur

Hauptinhalt

Regionalplanung


33. Änderung des Regionalplans Münsterland auf dem Gebiet der Stadt Münster

Kartenausschnitt Münster-Nienberge

Auszug aus dem Regionalplan Münsterland; schematische Darstellung des Änderungsbereiches in Nienberge © Bezirksregierung Münster

Bild herunterladen

Die Stadt Münster hat die Änderung des Regionalplans Münsterland zur Festlegung von drei Allgemeinen Siedlungsbereichen (ASB) in den Stadtteilen Nienberge, Handorf und Hiltrup beantragt.

Mit der 9. Änderung des Regionalplans fand bereits im Jahr 2018 eine Erweiterung von ASB im Stadtgebiet von Münster statt. Durch die anhaltend wachsenden Einwohnerzahlen in Münster resultiert weiterhin eine hohe Nachfrage nach Wohnfläche. Die vorhandenen und geeigneten Reserveflächen stehen zur Deckung dieses Wohnbedarfs entweder aufgrund mangelnder Verkaufsbereitschaft der Flächeneigentümer nicht zu Verfügung oder sind aus liegenschaftlichen Gründen nur mittel- bis langfristig entwickelbar. Hinzu kommen in einigen Bereichen des Stadtgebietes Hemmnisse für die Siedlungsentwicklung durch Geruchsemissionen.

Der Regionalrat Münster hat am 16. Dezember 2019 die Erarbeitung der 33. Änderung des Regionalplans Münsterland auf Grundlage der Sitzungsvorlage 68/20219 beschlossen. Gemäß § 9 (1) Raumordnungsgesetz (ROG) wurde die Öffentlichkeit frühzeitig über die Erarbeitung der 33. Änderung des Regionalplans durch die Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 3 für den Regierungsbezirks Münster vom 17. Januar 2020 unterrichtet.

Nach § 8 ROG ist bei der Aufstellung und Änderung von Raumordnungsplänen eine strategische Umweltprüfung (SUP) durchzuführen. Die SUP startete im Januar 2020 mit einem Konsultationsverfahren (Scoping) zur Festlegung des Untersuchungsrahmens. Dazu fand eine Beteiligung öffentlicher Stellen, deren umwelt- und gesundheitsbezogener Aufgabenbereich von den durch dieses Regionalplanverfahren verursachten Umweltauswirkungen berührt wurden, statt. Die einzelnen Hinweise zur Umweltprüfung wurden bei der Erstellung des Umweltberichts berücksichtigt.

Ein weiteres zentrales Element des Erarbeitungsverfahrens ist die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der öffentlichen Stellen und Behörden gemäß § 9 (2) ROG. Dieses wurde im Amtsblatt Nr. 32 für den Regierungsbezirk Münster vom 07.08.2020 bekannt gemacht. Die Planunterlagen (inkl. Umweltbericht) waren vom 24. August 2020 bis einschließlich 29. September 2020 für zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt. Aktuell ist die Öffentlichkeitsbeteiligung beendet und es können keine Stellungnahmen mehr abgegeben werden.

Im nächsten Schritt werden die fristgerecht vorgebrachten Anregungen und Bedenken gemäß §19 (3) LPIG NRW mit den Verfahrensbeteiligten mit dem Ziel des Meinungsausgleichs erörtert.

Bekanntmachung

Weitere Informationen

Verwandte Themen

Zusätzliche Informationen

Downloads

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}