Tastatur

Hauptinhalt

Regionalplanung


31. Änderung des Regionalplans Münsterland auf dem Gebiet der Stadt Rhede

Kartenausschnitt

© Bezirksregierung Münster

Bild herunterladen

Die Stadt Rhede hat die Änderung des Regionalplans Münsterland beantragt. Ziel des Antrages ist die Festlegung eines Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiches (GIB) an der westlichen Stadtgrenze von Rhede, unmittelbar angrenzend an das Bocholter „Gewerbegebiet Robert-Bosch-Straße“, südlich der L 572 (Bereich RHE1). Im Gegenzug soll ein Teil der Fläche (Bereich RHE 2), die zur Erweiterung des Gewerbegebietes Klüünkamp in Rhede vorgesehen war, jedoch aus eigentumsrechtlichen Gründen nicht entwickelbar ist, im Rahmen eines Flächentausches in gleicher Flächengröße zurückgenommen werden

Der Regionalrat Münster hat am 16.12.2019 die Erarbeitung der 31. Änderung des Regionalplans Münsterland auf Grundlage der Sitzungsvorlage 85/2019 eingeleitet.

Gemäß § 9 (1) ROG wurde die Öffentlichkeit frühzeitig über die Erarbeitung der 31. Änderung des Regionalplans durch die Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 1/2 für den Regierungsbezirk Münster vom 10.01.2020 unterrichtet.

Öffentlichkeitsbeteiligung (Bürgerbeteiligung)

Zentrales Element des Erarbeitungsverfahrens ist die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der öffentlichen Stellen und Behörden. Daher wird gemäß § 9 Raumordnungsgesetz (ROG) i. V. m. § 13 Landesplanungsgesetz NRW (LPlG) der Öffentlichkeit und den in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen Gelegenheit gegeben, während der Auslegungsfrist Stellung zu dem Planentwurf, der Begründung und zum Umweltbericht zu nehmen.

Dazu werden die Planunterlagen der 31. Änderung des Regionalplans Münsterland in der Zeit vom

16. Oktober 2020 bis einschließlich 20. November 2020

an folgenden Stellen und zu folgenden Zeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt:

Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3, 48143 Münster
Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr
Ansprechpartner:
Klaus Lauer, Tel. 0251/411-1800
Dieter Puhe, Tel. 0251/411-1446

Kreis Borken, Burloer Str. 93, 46325 Borken
Etage 4D, Zimmer 1438
Montag bis Mittwoch 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14 30 Uhr bis 16.00 Uhr
Donnerstag 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Ansprechpartner:
Herr Nattefort, Tel. 02861/82-1438
Frau Thume, Tel.  02861/681-7006

Die Unterlagen können aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus (COVID-19/Sars-CoV-2) nur unter Vereinbarung eines Termins, während der Dienststunden, eingesehen werden.

Zur Terminvereinbarung nehmen Sie bitte mit den genannten Behörden telefonisch Kontakt auf.

Zusätzlich können auf dieser Seite die Verfahrensunterlagen eingesehen bzw. heruntergeladen werden.

Sollte es Ihnen aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus (COVID-19/Sars-CoV-2) nicht möglich sein in die Unterlagen Einsicht nehmen zu können, wenden Sie sich bitte an die Bezirksregierung Münster unter der Tel.-Nr.: 0251 411-1446, um für Sie eine individuelle Lösung zu finden.

Anregungen und Bedenken können innerhalb der Auslegungsfrist schriftlich, per E-Mail (dieter.puhe@brms.nrw.de) oder zur Niederschrift bei der Bezirksregierung Münster als Regionalplanungsbehörde (Bezirksregierung Münster, Dezernat 32, Domplatz 1-3, 48143 Münster) vorgetragen werden. Innerhalb der Auslegungsfrist können auch beim Kreis Borken Anregungen und Bedenken schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Die Anregungen und Bedenken sollten den vollständigen Namen und die Anschrift des Verfassers in leserlicher Form enthalten.

Die eingegangenen Stellungnahmen werden in die nachfolgende Abwägung einbezogen. Der Regionalrat entscheidet abschließend, inwieweit den Anregungen und Bedenken gefolgt wird. Eine gesonderte Benachrichtigung erfolgt nicht. Die Änderung des Regionalplans wird nach Abschluss des Verfahrens öffentlich bekannt gemacht.

Eventuell entstehende Kosten, die bei der Einsichtnahme und / oder bei der Geltendmachung von Anregungen und Bedenken entstehen, können nicht erstattet werden.

Nach Ablauf der vorgenannten Frist für eine Stellungnahme, sind alle Stellungnahmen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 9 Abs. 2 Satz 4 ROG).

Hat eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 Umweltrechtsbehelfsgesetz (UmwRG) in einem Verfahren zur Änderung eines Regionalplans Gelegenheit zur Äußerung gehabt, ist sie im Verfahren über den Rechtsbehelf nach § 7 Absatz 2 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Verfahren zur Änderung des Regionalplans nicht oder nach den geltenden Rechtsvorschriften nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können (§ 7 Abs. 3 Satz 1 UmwRG).

Verfahrensunterlagen

Weitere Informationen

Verwandte Themen

Zusätzliche Informationen

Downloads

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}