Ausschnitt aus dem Regionalplan

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Raumordnungsverfahren


Neubau einer Ferngasleitung Zeelink 2

Von Legden im Kreis Borken nach St. Hubert im Kreis Viersen

Bau einer Ferngasleitung

© Open Grid Europe GmbH

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Die Ferngasleitung Zeelink ist ein Projekt der Erdgastransportgesellschaft Open Grid Europe GmbH (OGE). Sie führt über mehr als 200 Kilometer von Legden nach Aachen. Das Vorhaben ist erforderlich, um die Umstellung von Low- auf High-Gas in weiten Teilen von NRW sicherzustellen. Der Bedarf für diese neue Gasleitung ist mit dem Netzentwicklungsplan (NEP) Gas 2015 festgestellt worden. Zeelink ist in zwei Abschnitte unterteilt. Die nördliche Hälfte reicht von Legden im Kreis Borken bis zur Verdichterstation St. Hubert im Kreis Viersen (Zeelink 2).

Nachdem der Bedarf festgestellt worden ist, ist im nächsten Planungsschritt die raumverträglichste Trasse durch ein Raumordnungsverfahren bestimmt worden. Unter Feder-führung der Bezirksregierung Münster haben die zuständigen Regionalplanungsbehörden (Regionalverband Ruhr, Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster) in einem sogenannten Raumordnungsverfahren die Raumverträglichkeit dieses raumbedeutsamen Vorhabens geprüft.

Das Raumordnungsverfahren für den südlichen Abschnitt von St. Hubert bis Aachen (Zeelink 1) ist parallel unter Federführung der Bezirksregierung Köln durchgeführt worden.

Anschließend fanden die Planfeststellungsverfahren in drei Abschnitten statt. Sie wurden in 2019 mit Planfeststellungsbeschlüssen abgeschlossen.

Während im Raumordnungsverfahren die Prüfung in einem regionalen Maßstab erfolgt, findet im Planfeststellungsverfahren eine detaillierte Betrachtung und Untersuchung des im Raumordnungsverfahren empfohlenen Korridors und die rechtsverbindliche Festlegung einer Trasse statt.

Zeelink befindet sich zurzeit im Bau. Die Inbetriebnahme ist für 2021 geplant.
Das Raumordnungsverfahren wurde mit einer Raumordnerischen Beurteilung mit Begründung in 2017 abgeschlossen.

Die Raumordnerische Beurteilung mit Begründung wird für die Dauer von fünf Jahren zur Einsichtnahme für jedermann bei allen betroffenen Kreisen, Städten und Gemeinden sowie bei den Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster und dem Regionalverband Ruhr ausgelegt. Die Aus¬legung wurde in den Amtsblättern der Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster öffentlich bekanntgemacht.

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