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Am Rande der Bescheidübergabe hat sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. © Stadt Stadtlohn


13.12.2019
Für den Hoch­wasser­schutz und die Berkel in Stadtlohn: 11,4 Millionen Euro

Münster/Stadtlohn. Die Stadt Stadtlohn möchte ihren Hochwasserschutz optimieren und die Berkel ökologisch aufwerten. Damit das erarbeitete Hochwasserschutzkonzept umgesetzt werden, hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller gestern (12.12.) dem Stadtlohner Bürgermeister Helmut Könning einen Förderbescheid für die erste Projektphase in Höhe von rund 11,4 Millionen Euro überreicht. „Ich finde es bemerkenswert, dass hier Synergieeffekte geschaffen werden. Es gelingt Ihnen, Flächen doppelt zu nutzen – sowohl für den Hochwasserschutz als auch für die ökologische Verbesserung der Berkel,“ sagte Regierungspräsidentin Feller.

Für die Projektkosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro stellt das Land insgesamt eine Förderung von 80 Prozent zur Verfügung. Das Hochwasserschutzkonzept bietet viele Vorteile. Durch das Konzept kann sich die Stadt Stadtlohn vor einem 100-jährlichem Hochwasser schützen. Die Berkel durchfließt das Stadtgebiet von Stadtlohn und verursacht bei solch einem Hochwasser erhebliche Überschwemmungen im dicht besiedelten Innenstadtbereich. Im Juni 2016 führte ein Hochwasser infolge eines Starkregenereignisses zu erheblichen Schäden an öffentlichen und privaten Gebäuden.

Zudem enthält das Konzept umfangreiche Maßnahmen, um die Gewässerstruktur zu verbessern, die eigendynamische Entwicklung zu fördern und die Durchgängigkeit für Fische herzustellen. Damit werden die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie erreicht. Das Hochwasserschutzkonzept wurde Ende 2018 durch den Kreis Borken wasserrechtlich genehmigt. Derzeit befindet sich das Projekt in der Ausführungsplanung.

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