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Regierungspräsidentin Dorothee Feller (l.) übergibt den Förderbescheid an Oberbürgermeister Frank Baranowski (r.) © Kreisverwaltung Recklinghausen


13.09.2019
Stadtentwicklung: 1.289.878 Euro für digitales Zukunfts­labor in Gelsenkirchen

Münster/Gelsenkirchen. Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregionen“ hat die Bezirksregierung Münster rund 1,3 Millionen Euro für ein digitales Zukunftslabor in Gelsenkirchen bewilligt. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat den Bescheid heute (Freitag, 13. September) an den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, übergeben.

„Ich freue mich, Ihnen diesen Bescheid übergeben zu können und bin schon sehr gespannt, was Sie in diesem digitalen Experimentierfeld an neuen Ideen und Innovationen entwickeln, die wir dann in die Regionen übernehmen können“, sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller.

„Jetzt können wir die Umsetzung eines zentralen Projektes mit absolutem Alleinstellungscharakter angehen. Die vernetzte Stadt Gelsenkirchen gewinnt weiter an Fahrt“, freute sich Baranowski.

Als Digitale Modellkommune NRW entwickelt die Stadt Gelsenkirchen mit Partnern Modellprojekte auf zwei Gebieten – E-Government und digitale Stadtentwicklung. Das geplante Zukunftslabor ist ein Projekt der digitalen Stadtentwicklung: Am ARENA PARK rund um die VELTINS-Arena auf Schalke soll ein digitales Experimentierfeld entstehen. Das Areal bietet durch die Kombination der umgebenden sowie auf dem Gelände tätigen öffentlichen und privaten Partner eine besondere Ausgangsbasis, um vielfältige Handlungsfelder im Smart-City-Kontext abzubilden. In einem offenen, für regionale Akteure zugänglichen Testfeld können hier vielfältige digitale Smart-City-Anwendungen erprobt werden – beispielsweise in den Bereichen Verkehr, Bildung, Gesundheit, Sport, Großveranstaltungen, Abfallentsorgung, Beleuchtung, Parkraumbewirtschaftung, Wasserversorgung und Energie. Gelsenkirchen soll mit dem Smart-City-Testgelände urbanes Laboratorium, Schaufenster und Referenzstadt für Produkte und Dienstleistungen der Zukunft werden. Das gesamte nördliche Ruhrgebiet kann daraus nachhaltigen Nutzen ziehen.

Für die Umsetzung und Vernetzung der Akteure soll ein Projektbüro installiert werden, das für die Koordination und Entwicklung der Projekte im digitalen Zukunftslabor zuständig sein wird.

Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rund 1.433.000 Euro. Mit den Fördermitteln des Landes werden die Einrichtung und der Betrieb des Projektbüros sowie der Ausbau des vorhandenen Netzes zu einem breitbandigen Glasfaser-Netzwerk für WLAN-Anwendungen bis Mitte 2022 zu 90 Prozent finanziert.

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