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06.09.2019
Nach Brand in Emsdetten: Löschwasser-Entsorgung dauert drei Wochen

Münster/Emsdetten. Nach dem Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb ins Emsdetten hat in dieser Woche die Entsorgung des Löschwassers begonnen, das zur Zeit in der alten Emsdettener Kläranlage zwischengelagert wird. Das Wasser wird nun zu zwei chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen in Ganderkesee und Iserlohn gebracht. Die Entsorgung wird wegen der Dauer der Befüllung der Tankwagen und wegen des Transportweges etwa drei Wochen dauern.

Nach einer Laboruntersuchung wurde das Löschwasser als ungefährlicher flüssiger Abfall eingestuft. Bereits vor Bekanntgabe der Analyseergebnisse hatte die Stadt Emsdetten entschieden, das Löschwasser aus grundsätzlichen Erwägungen nicht in der kommunalen Kläranlage zu behandeln, um jede potentiell denkbare Belastung des landwirtschaftlich genutzten Klärschlamms auszuschließen.

Gefunden wurden in Stichproben-Untersuchungen des Löschwassers geringe Mengen Schwermetalle und Kohlenwasserstoffe. Nachgewiesen wurden auch geringe Mengen Polycyclische Kohlenwasserstoffe (PAK), leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe (LHKW) und Phenole. Weiter wurden Cyanide und geringe Mengen PFT gefunden. Das Löschwasser verhält sich damit relativ giftig für Organismen (dies können auch Bakterien sein) in aquatischen Systemen. Durch den gewählten Entsorgungsweg als Abfall statt als Abwasser ist eine Gefährdung von Mensch und Umwelt auszuschließen.

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