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27.08.2019
Anti-Mobbing-Hilfe für Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum

Münster/Kreis Warendorf. Die Schulleitung der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum will zum Start des neuen Schuljahrs in Gesprächen mit den gewählten Vertretungen von Eltern sowie von Schülerinnen und Schülern ermitteln, ob an den drei Standorten der Schule ein erhöhter Bedarf zur Prävention und Aufklärung von Mobbing besteht.

Mehrere Eltern hatten zu Beginn der Sommerferien in sozialen Netzwerken und per Unterschriftenliste gegenüber der Bezirksregierung eine ungelöste Mobbing-Problematik an der Schule beklagt. Die Initiative der Schulleitung, die das Thema offensiv angeht, wird von Schulpsychologen und Beratern der Bezirksregierung Münster sowie des Kreises Warendorf unterstützt. „Wir alle nehmen Mobbingvorwürfe sehr ernst und gehen jedem einzelnen Fall nach, der uns bekannt wird“, betonten Vertreter der Bezirksregierung heute (Dienstag, 27. August) bei einem Pressegespräch in Ennigerloh. Dabei wiederholte die Bezirksregierung die Bitte an Eltern betroffener Schülerinnen und Schüler, sich zu melden.

Im Gespräch mit den Journalisten stellten Schulpsychologen der Bezirksregierung und des Kreises Warendorf das an der Schule bereits bestehende umfangreiche Anti-Mobbing-Konzept vor, das nun im Gespräch mit der Schulgemeinschaft bei Bedarf überarbeitet und ausgeweitet werden soll. 30 Schülerinnen und Schüler engagieren sich bereits als „Pausenbuddys“ für ein friedliches und respektvolles Miteinander auf dem Schulhof. Schon im Schuljahr 2017/18 hat die Schule in den 8. Klassen ein soziales Kompetenztraining unter der Überschrift „Wir reden Klartext: Klassenklima, Mobbing und Co“ durchgeführt, das in diesem Herbst fortgesetzt wird.

Die Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum existiert seit dem Schuljahr 2012/13 wird von rund 1.300 Schülerinnen und Schülern besucht. An ihr unterrichten 110 Lehrerinnen und Lehrer.

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