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ZUE Ibbenbüren

Regierungs­präsidentin Dorothee Feller (l.) besuchte gemeinsam mit der Haupt­dezernentin für die Unter­bringung von Flücht­lingen Yvonne Pape (r.) Einrichtungs­leiterin Gabriele Schöpker (Mitte) in der ZUE in Ibbenbüren © Bezirksregierung Münster


22.08.2019
ZUE Ibbenbüren: Neubauten sind im Plan

Münster/Ibbenbüren. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat sich heute in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Ibbenbüren ein Bild vom Stand der Umbaumaßnahmen verschafft, die in diesem Herbst abgeschlossen sein sollen. Seit 2017 werden die früheren Notunterkünfte durch moderne Containerbauten in Massivbauweise ersetzt, die dann Platz für bis zu 960 Personen bieten sollen. Aktuell sind in der ZUE Ibbenbüren rund 170 Menschen untergebracht. Betreuungsdienstleister in der Einrichtung ist seit Juni die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH.

Die neuen Wohncontainer ermöglichen eine deutlich höhere Privatsphäre als die früheren Notunterkünfte. Die ZUE Ibbenbüren verfügt über eine Krankenstation, auch ein Kindergarten und eine moderne Kantine gehören zur Ausstattung. Eine gute bauliche Ausstattung und eine den Tag vernünftig strukturierende Betreuung seien künftig noch wichtiger, um ein geordnetes und friedliches Miteinander auf Zeit in den Einrichtungen zu unterstützen, betonte die Regierungspräsidentin. Das DRK bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern in Ibbenbüren hauswirtschaftliche Qualifizierungskurse an, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Falle einer Rückkehr oder Rückführung auch in ihren Herkunftsländern nutzen können.

Die Bezirksregierung Münster betreibt im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen neben der ZUE Ibbenbüren weitere Zentrale Unterbringungseinrichtungen in Münster, Marl, Rheine und Schöppingen. In einer ZUE werden Zufluchtsuchende nach der Registrierung in den Erstaufnahmeeinrichtungen solange untergebracht und versorgt, bis eine endgültige Entscheidung über ihre Asylverfahren ansteht. Seit Juli 2019 beträgt die Aufenthaltsdauer in einer ZUE bis zu 24 Monate (vorher: 6 Monate). Die entsprechende Gesetzesänderung hatte der nordrhein-westfälische Landtag im Dezember 2018 beschlossen.

Morgen (Freitag, 23. August) besucht Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, die ZUE Münster der Bezirksregierung in Münster.

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