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Matthias Bongard moderiert am Dienstag die Veranstaltung „Emscher-Lippe – Eine Region mit viel Potenzial“ auf Schalke © Annika Fußwinkel


05.07.2019
„Zukunft braucht Menschen, die mitarbeiten wollen“

Münster/Gelsenkirchen. Matthias Bongard, vielen als Stimme von WDR 2 bekannt, moderiert am Dienstag (9. Juli) für Schalke 04, die Stiftung Schalker Markt, die RAG-Stiftung und die Bezirksregierung Münster in der Veltins-Arena vor 400 Teilnehmern und Gästen, die Veranstaltung „Emscher-Lippe – Eine Region mit viel Potenzial“. Drei Fragen und drei Antworten des Moderators, der noch nie auf Schalke war:

Frage: Sie moderieren am 9. Juli die Veranstaltung „Emscher-Lippe – Eine Region mit viel Potenzial“. Wie nehmen Sie die der Emscher-Lippe-Region als Zukunfts-Standort wahr?

Matthias Bongard: Puh! Was für eine schwierige Frage! Wir sprechen hier ja von einem Dutzend Städte und einer knappen Million Menschen, die dort leben. Von dicht besiedelten Flächen mit einem schwierigen Arbeitsmarkt und viel ländlichem Raum mit viel Wasser und Grün. Da verbietet sich eine simple Antwort. Klar scheint mir, dass diese Region viele Baustellen hat und bei den Hausaufgaben richtig gut sein muss, um in der Zukunft gut dazustehen.

Ein größeres Problem sehe ich in dem dürftigen Ruf, den diese Region für viele Menschen hat. Und da gilt es gegenzusteuern. Und das ist immer eine Gemeinschaftsaufgabe der „Insassen“. Mich ärgert oft der Ruf nach der Politik, die mal machen soll! Eine Region ist auch immer so lebenswert, wie alle Menschen in der Region sie gestalten. Natürlich wird dadurch Gelsenkirchen nie ein Emscher-Venedig. Aber das werden 99,9 % aller Städte im Ruhrgebiet nicht.

Lassen sie es mich so zusammenfassen: Zukunft braucht Menschen, die an der Zukunft mitarbeiten wollen und nicht einfach nur meckern. Und das Gefühl: Das ist meine Heimat. Und an der gestalte ich gerne mit.

Frage: Zieht es Sie als Dortmund-Fan auch immer wieder in die Veltins-Arena auf Schalke?

Matthias Bongard: Die Frage ist schön einfach! Nein! Um ehrlich zu sein: Ich werde am kommenden Dienstag zum ersten Mal im Leben einen Fuß in das Stadion setzen. Wenn jemand in der Vergangenheit gefragt hat, warum ich noch nie da war, habe ich stets den Standardgag bemüht: „Ich interessiere mich nicht für Hallenfußball!“ Und um nochmal ehrlich zu sein: Ich habe seit Jahren die Einladung von Schalke-Fans, mal eine Führung durch die Turnhalle zu machen. Jetzt soll es endlich sein. Ich weiß jetzt schon, dass ich auf die Bierpipeline neidisch sein werde. So etwas habe ich mir immer für Zuhause gewünscht.

Frage: Was bedeutet für Sie die Rivalität zum Fußballnachbarn?

Matthias Bongard: Sie bedeutet für mich Freude! Frötzeln, necken, mal Schadenfreude, gute und schlechte Witze machen. Aber es muss bei der Freude daran bleiben. Sobald ich Aggressivität verspüren würde, ließe ich mich selbst einliefern. Ich schäme mich für „Fans“ aus beiden Lagern, die regelmäßig alle Grenzen sprengen. Es macht mich sogar wütend.

Ich stelle mir immer vor, ich wäre in der Emscher-Lippe-Region geboren und aufgewachsen. Die Wahrscheinlichkeit, heute Fan des FC Schalke zu sein, wäre doch recht hoch. Habe also Glück gehabt! Grins!

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