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Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller

© Bezirksregierung Münster


28.06.2019
Regierungspräsidentin Feller: Wir dulden keinen Antisemitismus

Münster/Gelsenkirchen. Nach dem Vorwurf einer antisemitischen und homophoben Beschimpfung eines Fünftklässlers am Schalker Gymnasium stellt Regierungspräsidentin Dorothee Feller klar: „Generell gilt: Wir dulden an unseren Schulen keinen Antisemitismus. Wir treten dieser und auch jeder anderen Form von Hassrede und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit konsequent entgegen.“

Die Schulaufsicht der Bezirksregierung stehe für die rückhaltlose Aufklärung und Aufarbeitung des Falls ein, so die Regierungspräsidentin weiter. Dazu gehöre auch ein Gespräch mit dem Vater des betroffenen Schülers und der Schulleitung, das in der kommenden Woche stattfinden solle. Keine Schule dürfe bei antisemitischen, abwertenden und ausgrenzenden Einstellungen unter Schülerinnen und Schülern wegsehen oder solche Fälle aus Scham verschweigen, erklärte Dorothee Feller: „Dafür darf es keine Toleranz geben, wir nehmen jeden Vorfall sehr ernst. Denn jeder Diskriminierung und jeder Gewalttat geht eine menschenfeindliche Haltung voran.“

Die Bezirksregierung Münster bietet für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen bereits seit vielen Jahren zahlreiche Projekte zur Antisemitismus-Prävention an. Dazu gehören vielfältige lokale Kooperationen wie mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster bis hin zum landesweiten Fortbildungsseminar „Erziehung nach Auschwitz“, das die Bezirksregierung Münster in Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Bildung sowie der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen in Israel anbietet. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der deutschen Abteilung der International School for Holocaust Studies Yad Vashem (Jerusalem) in diesem Jahr vom 13. bis 26. Juli stattfinden.

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