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Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (r.) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Gerd Schulte (Mitte), der von seiner Ehefrau Mariele Schulte (l.) begleitet wurde © Bezirksregierung Münster


22.08.2016
Bundesverdienstkreuz für Gerd Schulte aus Gelsenkirchen

Münster/Gelsenkirchen. Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat heute (22. August) Gerd Schulte aus Gelsenkirchen-Buer mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Der 73-jährige ehemalige Konrektor der Hauptschule an der Schwalbenstraße in Gelsenkirchen-Beckhausen hat sich durch sein jahrzehntelanges Engagement im kommunalpolitischen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.

„Wir ehren einen Menschen, für den Politik unermüdlichen Dienst an der Allgemeinheit bedeutet. Menschen wie ihn brauchen wir“, sagte Klenke bei der Feierstunde in Münster.

Als gebürtiger Sauerländer trat Schulte mit 21 Jahren in Meggen (heute Lennestadt) in die CDU ein. Nach Abitur und Studium in Münster war er Lehrer in Gelsenkirchen-Beckhausen und viele Jahre Konrektor an der Hauptschule an der Schwalbenstraße. Sein aktiver Schuldienst endete 2002 als er das Mandat als Abgeordneter im Landtag übernahm.

Nach der Bundestagswahl 1969 und dem Regierungswechsel in Bonn engagierte sich Schulte in Gelsenkirchen-Buer in der Jungen Union und der CDU. Er war von 1974 bis 1977 Vorsitzender des Kreisverbandes der Jungen Union Gelsenkirchen. Von 1977 bis 2003 übernahm er als Vorsitzender die Verantwortung für den CDU-Ortsverband Gelsenkirchen-Buer.

1975 kandidierte er in Gelsenkirchen-Buer für den Rat der Stadt. Diesem gehörte er dann bis 2014 an. 1984 wurde er stellvertretender Fraktionsvorsitzender. 1989 wurde er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat. Fraktionsvorsitzender war er bis 2007. Danach war er bis 2014 normaler Stadtverordneter. Er gehörte verschiedenen Ausschüssen wie dem Schul-, Haupt,- Finanz-, Beteiligungs- und Personalausschuss an. 2009 eröffnete Schulte als ältester Stadtverordneter die erste Ratssitzung. Über mehrere Wahlperioden war er im Wahlprüfungsausschuss tätig. Bei seinem Ausscheiden nach 39 Jahren machte ihn seine Fraktion zum Ehrenmitglied.

Nach seiner Wahl  zum Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion 1989 gehörte er bis zum Ausscheiden 2014 dem Aufsichtsrat der heutigen Stadtwerke an und war von 1999 bis 2004 Vorsitzender. In diese Zeit fielen wesentliche Entscheidungen zugunsten der Stadt wie beispielsweise die Renovierung der Bäder in Gelsenkirchen sowie die Entwicklung des damaligen „Ruhrzoos“ hin zur „ZOOM Erlebniswelt“.

Zusätzlich war Schulte von 1989 bis 2007 Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV) und hat deren Geschicke wesentlich mitbestimmt sowie grundsätzliche Positionen zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung erarbeitet und in die Gremienarbeit eingebracht.

Von 2002 bis 2005 gehörte Schulte dem Landtag an. Er arbeitete im Kulturausschuss und kurzzeitig auch im Petitionsausschuss mit. Den Ausschüssen für Migrationsangelegenheiten sowie Städtebau und Wohnungswesen gehörte er als stellvertretendes Mitglied an.

Im Kultur-, Sport- und Planungsausschuss des Regionalverbandes Ruhr war Schulte von 2005 bis 2009 tätig. Er war stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung.

Die Entwicklung der Metropole Ruhr als Kultur- und Sportregion war ihm ein besonderes Anliegen. Die Verleihung des Literaturpreises Ruhr und die erfolgreiche Bewerbung der Stadt Essen als Literaturhauptstadt fielen in die Zeit seines Engagements beim Regionalverband Ruhr.

Als Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe gehörte Schulte von 1999 bis 2002 dem Schulausschuss und dem Personalausschuss an. Am Projekt „Echte Berufswelt statt Werkstatt in der Schule“ war er maßgeblich beteiligt. Außerdem war ihm die Einführung computergestützten Lernens in den Förderschulen wichtig.

Von 1979 bis 1989 war Schulte Mitglied des Sparkassenzweckverbandes Gelsenkirchen und Marl. Dem Verwaltungsrat des Kredit- bzw. Risikoausschusses der Sparkasse Gelsenkirchen gehörte er von 1989 bis 2009 an. 1999 bis 2004 war er Mitglied der Verbandsversammlung des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes.

Für dieses Engagement wurde er 2010 mit der Westfälisch-Lippischen Sparkassenmedaille geehrt. Sie wird an Persönlichkeiten verliehen, die mindestens zehn Jahre ordentliches Mitglied im Verwaltungsrat einer Sparkasse waren.

Dem Aufsichtsrat Verwertung und Entsorgung Karnap-Städte Holding GmbH (VEKS) gehörte er von 2000 bis 2002 als Mitglied an.

Schulte ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne sowie zwei Enkelkinder.

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