Förderung

Hauptinhalt

Förderprogramme von A – Z


„Förderaufruf Grüne Infrastruktur“ im Rahmen des Konjunkturpaket I des Landes NRW

Bezeichnung Förderprogramm

„Förderaufruf Grüne Infrastruktur“ im Rahmen des Konjunkturpaket I des Landes NRW

Wer wird gefördert?

  • Gemeinden und Gemeindeverbände aus Nordrhein-Westfalen
  • Träger von Naturparken
  • Stiftungen
  • in Nordrhein-Westfalen anerkannte Naturschutzverbände
  • sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts, wenn zu ihrem Aufgabenbereich bzw. Satzungszweck der Naturschutz gehört

Privatpersonen sind nicht antragsberechtigt.

Was wird gefördert?

Grundlage der Förderung sind die Richtlinien „Grüne Infrastruktur“ des MULNV mit einigen Modifikationen. Förderfähig sind folgende investive Vorhaben (Nummern 2.1, 2.2, 2.4, 2.5, 2.6, 2.8, 2.15. der RL):

  • Sicherung, Entwicklung und Neuschaffung von Freiflächen
  • Sicherung und Entwicklung von Flächen für Sukzessionswald (sogenannter Industriewald)
  • Maßnahmen zum wohnortnahen Naturerleben einschließlich der Wegeerschließung und -anbindung entsprechender Freiflächen.
  • Maßnahmen zur Entwicklung von Grünflächen (auch Spielflächen, Sukzessionsflächen, Brachflächen) als Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit.
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen im öffentlichen Raum oder im Wohnumfeldbereich durch Elemente grüner Infrastrukturen oder Entsiegelung.
  • Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
  • Investive Maßnahmen zum Ausbau und zur Unterstützung von Biologischen Stationen im Rahmen des bestehenden Netzes.

Anschaffungen werden nur dann gefördert, wenn Sie im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Fördermaßnahme des Förderaufrufs „Grüne Infrastruktur“ stehen (z.B. Baumbeutel oder ggf. Bewässerungsfahrzeuge bei Neuanpflanzungen). Nicht gefördert werden Anschaffungen, die von ihrer Gebrauchsbestimmung her bereits für andere Zwecke der allgemeinen Unterhaltung (z.B. Mäher) genutzt werden können, soweit für die Maßnahmen der „Grünen Infrastruktur“ nicht eine spezielle Technik erforderlich ist, die beim Antragsteller derzeit nicht vorhanden ist. Die Anschaffung darf nicht alleiniger Fördergegenstand des Förderantrags „Grüne Infrastruktur“ sein.

Wie sind die Voraussetzungen?

Antragsformulare (siehe unter Downloads) sind spätestens bis zum 14.10.2020 beim Dezernat 51 der jeweiligen Bezirksregierung per E-Mail und anschließend auch im Original auf dem Postweg einzureichen.

Sollte das zur Verfügung stehende Budget (5 Millionen Euro) durch die Kosten der eingegangenen, förderfähigen Anträge überzeichnet sein, erfolgt eine Auswahl anhand der im Förderaufruf genannten Kriterien.

Durchführungszeitraum bis zum 31.08.2021, Auszahlungsantrag für die Mittel in 2020 bis spätestens zum 30.11.2020. Auszahlungsantrag für die Mittel in 2021 bis zum 30.09.2021.

Wie hoch ist die Förderung?

Gemeinden: 100 %
sonstige Antragsteller: 80 %

Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Maßnahmen, die nach anderen Förderrichtlinien des Landes zuwendungsfähig sind, sind nicht zuwendungsfähig.

Abweichend von den „Richtlinien Grüne Infrastruktur“ ist ein kommunales Handlungskonzept nicht Voraussetzung für die Gewährung der Zuwendung.

Die Mittel sollen möglichst in 2020 abgerufen werden. Unter dieser Voraussetzung kann der Abschluss der Fördermaßnahme bis zum 31.08.2021 erfolgen.

Es gelten die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) bzw. zur Projektförderung an Gemeinden (ANBest-G) zu § 44 LHO.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag ist in einfacher Ausführung bei der Bezirksregierung Münster (Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz, Fischerei) einzureichen.

Wer informiert weiter?

Bezirksregierung Münster
Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz, Fischerei
Nevinghoff 22
48147 Münster

Downloads

Rechtsvorschriften

Kommunalaufsichtlicher Fragenkatalog – Anlage zum Förderantrag

Das Gemeindefinanzierungsgesetz (§ 31 GFG 2011) wie auch die Verwaltungsvorschrift zu § 44 Landeshaushaltsordnung (Ziffer 2.6. VVG) sehen eine Beteiligung der Kommunalaufsicht im Rahmen der Förderverfahren mit Kommunen vor.

Hierfür werden antragstellende Kommunen – unabhängig von der jeweiligen Haushalts­situation – gebeten, den Fragebogen ausgefüllt den Antragsunterlagen an die Fachdezernate beizufügen.

Bitte beachten Sie, dass dem Fragebogen zu investiven und konsumtiven Anteilen die Stellungnahme der unteren Kommunalaufsicht zur Haushaltsverträglichkeit beizufügen ist.
Bei Anträgen von kreisangehörigen Kommunen, deren Haushalt nicht fiktiv ausgeglichen ist, ist die Stellungnahme der unteren Kommunalaufsicht beizufügen.

Verwandte Themen

Zusätzliche Informationen

Downloads

Service-Bereich, Kontaktformular, Inhaltsverzeichnis

Navigation

 
Move Schließen
\
Expand
Zurück Zurück Weiter Weiter
{pp_gallery_content}