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Bezirksregierung Münster stellt Auenlandschaft am „Alten Emsbogen“ in Gimbte wieder her

Ein Bagger trägt die oberen Erdschichten an der Ems ab

Ein Bagger trägt die oberen Erdschichten an der Ems ab

Münster/Greven. Seit zwei Wochen wird am "Alten Emsbogen" (Emsuraltarm) in Greven-Gimbte mit schwerem Gerät gearbeitet.

Im Auftrag der Bezirksregierung Münster werden im Rahmen des Ems-Auen-Schutzkonzeptes auf einer Fläche von 7,4 Hektar die Auenstrukturen wieder hergestellt.

Ziel des 143.000 Euro teuren Projektes ist es, die Auenstruktur und damit die Lebensräume und den Wasserhaushalt der Aue zu verbessern sowie den Retentionsraum für kleinere Hochwasserereignisse zu reaktivieren. Dabei werden auf landeseigene Flächen überwiegend Bodenarbeiten zur Wiederherstellung der natürlichen Auensituation umgesetzt.

Der "Alte Emsbogen" entstand im letzten Jahrhundert durch Ausbau und Begradigung der Ems. In den siebziger Jahren wurden inselartige, hoch liegende Innenflächen durch Entsandung eingeebnet, um die landwirtschaftliche Nutzbarkeit zu erhöhen. Dadurch wurden die bis dahin noch vorhandenen auentypischen Strukturen vernichtet.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Oktober dauern.

Die Bezirksregierung Münster ist für die Entwicklung, Unterhaltung und den Ausbau der Ems von Warendorf bis Rheine zuständig.

Plan Alter Emsbogen Gimbte (PDF 4,4 MB)

10.08.2010

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