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Vulkanasche stoppt nicht den Sichtflugverkehr! - Flugplätze sind nicht geschlossen

Münster/Westfalen. Die Flughäfen und Flugplätze in Westfalen sind nicht für den gesamten Luftverkehr geschlossen. Luftfahrzeuge, die nach Sichtflugregeln fliegen, können weiterhin starten und landen. Darauf weist die Bezirksregierung Münster hin, nachdem anders lautende Meldungen zu Irritationen geführt haben.

Die Aschewolke, die nach dem Vulkanausbruch auf Island über Deutschland hinweg zieht, sorgt derzeit für massive Behinderungen im Luftverkehr. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat deshalb den kontrollierten Luftraum in weiten Bereichen gesperrt. Betroffen sind davon Flugzeuge, die nach Instrumentenflugregeln und nachts unterwegs sind, also vor allem die Verkehrsluftfahrt und die Business Aviation. Sogenannte Sichtflieger (VFR-Verkehr) bleiben aber ausgenommen.

Nach Sichtflugregeln fliegen insbesondere kleinere Sport- und Reiseflugzeuge und Hubschrauber. Leichte Geschäftsflugzeuge bewegen sich ebenfalls häufig unter Sichtflugbedingungen.

Für diese Flüge sind festgelegte Sichtweiten und Abstand zu Wolken vorgeschrieben. Sie fliegen vor allem im unteren Luftraum. Der obere Luftraum ist für sie gesperrt.


Die Bezirksregierung Münster übt die Luftaufsicht über rund 100 Flugplätze in den Regierungsbezirken Münster, Detmold und Arnsberg aus, darunter die Flughäfen Münster-Osnabrück, Dortmund und Paderborn-Lippstadt.

16.04.2010

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