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Bezirksregierung und Sportbünde unterzeichnen Bündnis für den Sport im Münsterland
Gemeinsam für den Sport: Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (4.v.r.), Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes NRW (5.v.r.), Parlamentarischer Staatssekretär Manfred Palmen (4.v.l.), Wilhelm Burrichter, Vorsitzender des Kreissportbundes Recklinghausen (2.v.r.), Gelsensportvorsitzender Jürgen Deimel (5.v.l.), Ferdi Schmal, Vorsitzender des Kreissportbundes Warendorf (3.v.r.)
Schon seit einiger Zeit werden an der zum aktuellen Schuljahr gegründeten Verbundschule, die sich aus den ehemaligen Haupt- und Realschulen der beiden Kommunen gebildet hat, Sporthelfer ausgebildet. Die Jungen und Mädchen übernehmen nach einer entsprechenden Qualifizierung unentgeltlich den Pausensport oder auch Sportarbeitsgemeinschaften.
„Die Schulentwicklung in den nächsten Jahren ist ohne den starken Partner Sport kaum vorstellbar“ stellte Paziorek vor den Vertretern von Schule und Politik den Grundgedanken der Vereinbarung heraus und lobte gleichzeitig das besondere ehrenamtliche Engagement der Sporthelfer.
Für den Kreissportbund und die kooperierenden Vereine vor Ort ist die Marschrichtung der zukünftigen Vereinsentwicklung eindeutig. Ohne die enge Verzahnung von Vereinssport und Schulsport lässt sich keine nachhaltige Nachwuchsarbeit mehr denken. So sehen es auch die Sportvereine in Legden. Sie sind Partner des außerschulischen Sports im Ganztagsbetrieb.
Für Schulleiter Hans-Jürgen Enting sind die Sportangebote eine unverzichtbare Unterstützung der pädagogischen Arbeit im Schulalltag. Auch der Präsident des Landessportbundes Walter Schneeloch zeigte sich in seiner Ansprache über die regionale Umsetzung der Handlungsschwerpunkte sehr angetan. Der für den Sport zuständige Staatssekretär im Innenministerium des Landes NRW, Manfred Palmen, hob die gelungenen Kooperationsmöglichkeiten von Verein und Schule hervor.
Sportbünde und Bezirksregierung vereinbarten zudem, sich zweimal jährlich an einem „Runden Tisch“ zusammen zu setzen, um die enge Kommunikation beizubehalten. Weil die kommunalen Kassen oft leer sind und die Finanzierung des kommunalen Sportangebotes meist von freiwilligen Leistungen der Städte und Gemeinden abhängig ist, will die Bezirksregierung Münster hier beratend unterstützen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, damit nicht am Sport sondern mit dem Sport gespart wird.
12.04.2010

