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Bezirksregierung probt Brandschutzkonzept

Brandschutzübung am 1.4.2010 in der BR MS

Übung für den Ernstfall

Münster. Laute Sirenensignale waren heute (1. April) auf den Fluren der Bezirksregierung Münster am Domplatz zu hören. Bereits wenige Minuten später hatten die Beschäftigten das Gebäude geräumt und sich auf dem vorgeschriebenen Sammelplatz auf dem Domplatz „in Sicherheit“ gebracht. Auch die anwesende Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld musste ihre Arbeit unterbrechen und das Haus verlassen.

Hintergrund der ganzen Aktion war eine durch Jürgen Bathe, den Brandschutzbeauftragten der Behörde und auf Wunsch der Behördenleitung, initiierte Übung. Mit dem heutigen Probealarm sollte getestet werden, ob das für die Bezirksregierung Münster überarbeitete und verfeinerte Evakuierungskonzept im Falle eines Brandes funktioniert.

Die Bezirksregierung arbeitet hier vorbildlich und hat sämtliche Fluchtwege und Feuerlöscher im Gebäude deutlich gekennzeichnet. Zudem wurden Defibrillatoren aufgehängt und sogenannte Escape-Chairs dort installiert, wo Mitarbeiter mit Behinderungen im Rollstuhl sitzend arbeiten, damit diese im Notfall mittels der „Fluchtstühle“ aus dem Haus getragen werden können. Denn die Benutzung von Aufzügen ist im Brandfall natürlich verboten. Des Weiteren wurden Brandschutzhelfer benannt, die im Evakuierungsfall jeweils zugewiesene Abschnitte des Hauses kontrollieren, um sicher zu stellen, dass alle Mitarbeiter ihre Büros geräumt und sich auf dem zugewiesenen Sammelplatz eingefunden haben.

Nach gut 15 Minuten gab ein sichtlich zufriedener Bathe dann Entwarnung und alle Mitarbeiter durften zurück an ihre Arbeitsplätze.

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Bild 2 Brandschutzübung am 1.4.2010 in der BR MS Bild 3 Brandschutzübung am 1.4.2010 in der BR MS Bild 4 Brandschutzübung am 1.4.2010 in der BR MS

01.04.2010

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