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Gewässer sind Spiegel der Gesellschaft: Umsetzungsfahrpläne für lebendige Gewässer
Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld begrüßt die Teilnehmer
In so genannten Umsetzungsfahrplänen legen sie fest, an welchen Stellen, in welchem Umfang und in welchem Zeitraum Schritte zu „Lebendigen Gewässern“ durchgeführt werden. Zentrales Anliegen des mit jährlich 80 Millionen Euro Landesmitteln ausgestatteten Programms ist der Gewässerschutz und die ökologische Aufwertung unserer Gewässer. Im Fokus steht die Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und wandernde Kleinstlebewesen sowie die Verbesserung der Wasserqualität, um Menschen, Tieren und Pflanzen einen lang verlorenen Lebens- und Erholungsraum zurückzugeben. Darüber hinaus trägt das Konzept zum Hochwasserrückhalt und zur Entwicklung der Region bei. Damit soll das Programm „Lebendige Gewässer“ die Ziele der vom Europäischen Parlament verabschiedeten Wasserrahmenrichtlinie praktisch umsetzen, und zwar kooperativ in Nordrhein-Westfalen und über die Grenzen hinweg.
An vorangegangenen Runden Tischen wurden von den Teilnehmern aus Kommunen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, Landwirtschaft, Industrie, Handwerk und mit Hilfe von Bürgern Defizite in und an Gewässern aufgezeigt. Entwicklungspotentiale wurden erarbeitet und Konzepte besprochen. Jetzt müssen Taten folgen!
17.03.2010

