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Staatliche Anerkennung für Titus-Dittmann-Stiftung - RP überreicht Urkunde
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (2. v. r.) überreicht Titus Dittmann (2. v. l.) im Beisein von Torben Oberhellmann (links) und Jutta Reinke (rechts) die Stiftungsurkunde.
Der Regierungspräsident zeigte sich von dem ungewöhnlichen Stiftungszweck beeindruckt und lobte das nationale und weltweite Engagement des Stifters für Kinder und Jugendliche.
Seit über 30 Jahren dreht sich bei Titus Dittmann alles um das Thema Skateboarding. Bereits als Lehrer erfuhr er die enorme pädagogische und verbindende Kraft des Rollbretts. Skateboarding, betont der 61-jährige, kenne weder arm noch reich, Grenzen oder Barrieren. Bei Jugendlichen in der Orientierungsphase hilft es Sinn und Identität im Leben zu finden. Seit langem fördert Titus Dittmann sowohl nationale als auch internationale Skateboard-Projekte.
Mit der Stiftung möchte Titus Dittmann die Kraft des Skateboards als erlebnispädagogisches Mittel mit seinem ganzen Potenzial nutzen. Kindern und Jugendlichen, die in Krisengebieten ohne Kindheit aufwachsen, will er „Hoffnung auf vier Rollen bringen“; ihnen ein Stück Lebensfreude und Zuversicht ermöglichen, um Perspektiven zu schaffen und Lebensumstände nachhaltig zu verändern.
Durch den Aufbau von Skateboardanlagen, sowie angegliederter pädagogischer Betreuung, sollen Auswege aus Langeweile, Kriminalität, Rassismus und Drogen aufgezeigt werden. Das gilt für Afghanistan genauso wie für Afrika und auch für Deutschland.
Die Titus-Dittmann-Stiftung ist die 168. Stiftung in Münster.
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26.01.2010


