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"Äs dat Ampellecht op Raut stonn" oder zu hochdeutsch „Als das Ampellicht auf Rot stand“ - Helmut Holz überreicht dem RP sein neuestes Buch

"Äs dat Ampellecht op Raut stonn" oder zu hochdeutsch „Als das Ampellicht auf Rot stand“ - Helmut Holz überreicht dem RP sein neuestes Buch

Freuten sich gemeinsam über das neue Buch in plattdeutscher Sprache (v.l.n.r.) Verleger Peter Salmann, Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Autor Helmut Holz und Illustrator Wilfried Rothmann. Ein downloadfähiges Bild ist zeitnah über diesen Link http://www.bezirksregierung-muenster.de/startseite abrufbar.

Münster. Amüsiert nahm heute (30.10.) Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek das unterhaltsame neue Buch von Helmut Holz in plattdeutscher Sprache entgegen. "Äs dat Ampellecht op Raut stonn" erinnert an den liebenswerten, humorvollen und unkomplizierten Umgang der Menschen miteinander in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg.

„Im Rahmen unseres Engagements in Sachen Kultur möchten wir die plattdeutsche Sprache besonders fördern, sagte Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek. Helmut Holz bedankte sich bei seinem Illustrator Wilfried Rothmann und Hannes Demming von der niederdeutschen Bühne in Münster, dass sie ihm bei der Arbeit am Buch mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

Wie kommt die Katze in den Bäckerwagen? Was passiert, wenn ein 14-Jähriger am Steuer eines Autos erwischt wird? Warum sitzt ein Zwerghahn plötzlich im Hühnerstall des Nachbarn? Warum Messdiener schulfrei bekommen und der Pastor sich über den "HSV" wundert.

Das sind fünf Fragen, die der frühere Sportredakteur Helmut Holz in seinem Buch "Äs dat Ampellecht op Raut stonn" beantwortet. Seine Dönekes in plattdeutscher Sprache erzählen Geschichten aus dem Münsterland, die der Autor in der elterlichen Bäckerei, dem Kolonialwarenladen seiner Mutter oder zusammen mit seinem Vater unterwegs mit dem Bäckerwagen erlebt hat. Zeichnungen von Wilfried Rothmann und einige Verse runden das 80-seitige Buch ab.

Helmut Holz, 1941 in Werne/Lippe geboren, trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters. Er erlernte den Bäckerberuf und legte die Gesellen- und Meisterprüfung ab. Danach wechselte er seinen beruflichen Weg und wurde Volontär bei der in Dortmund erscheinenden Tageszeitung "Ruhr Nachrichten". Zunächst arbeitete er als Sportredakteur in Dortmund und war von 1972 bis 1996 als Sportredakteur in Gelsenkirchen. In mehreren Büchern hat er selbst erlebte Geschichten über Kurioses und Konkretes von Fans und Fantasten rund um den FC Schalke 04 beschrieben.

Das Buch ist im Warendorfer Schnell Verlag (ISBN 978-3-87716-703-8) erschienen.

30.10.2009

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