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Preisprüfer der Bezirksregierung Münster sparen 1,3 Millionen Euro ein
Die Preisprüfer der Bezirksregierung Münster: Wilhelm Laubrock (links) und Dietmar Meier (rechts)
Die Preisüberwachungsstelle hat insgesamt 35 Aufträge mit einem Auftragswert von insgesamt 21 Millionen Euro geprüft. Dabei kam es in 17 Fällen zu Beanstandungen. Diese führten zu Rückzahlungen an die öffentliche Hand in Höhe von 1,3 Millionen Euro.
Die Preisprüfer treten immer dann in Aktion, wenn eine Ausschreibung nicht möglich ist, also kein Markt und damit kein Marktpreis existiert. Auch wenn es nur einen Anbieter oder Hersteller für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung gibt, kommen sie zum Einsatz und ermitteln die für den Auftrag angemessenen Kosten.
Die Prüfungen erstrecken sich auf die unterschiedlichsten Bereiche. Was darf beispielsweise das Erfassen der Patienten- und Warenströme deutscher Krankenhäuser kosten? Wie teuer dürfen Zivildienstschulen sein? Und was kostet der Schadstoffabbau bei der Sanierung kontaminierter Böden und Grundwässer? Hier schaffen die Regelungen zum öffentlichen Preisrecht einen Ausgleich zum fehlenden Wettbewerb.
Die Sachverständigen der Preisüberwachungsstelle haben ihre fundierte ökonomische Ausbildung mit den Schwerpunkten Rechungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulationswesen, zumeist durch ein Studium erworben. Aus ihren früheren Tätigkeiten in der Wirtschaft verfügen sie darüber hinaus über umfangreiches betriebswirtschaftliches Wissen aus der Praxis.
27.03.2009

