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Bildung und Gesundheit gehen Hand in Hand
Neues Landesprogramm wird vorgestellt
Schulleiter Theodor Welling, Dr. Rüdiger Meierjürgen (BARMER), Dr. Gerwin-Lutz Reinink (MSW) (hinten v.l.n.r.), Dr. Michael Tiemann (AOK), Burkhard Struwe (MSW) (Mitte), Walter Schmalenstroer (Bezirksregierung Münster), Monika Appler (Bezirksregierung Münster) und Landeskoordinator Johannes Kohtz (vorn v.l.n.r.) machten am Gymnasium St. Mauritz den ersten Schritt für das Landesprogramm Bildung und Gesundheit im den Regierungsbezirk Münster.
Das Programm „Bildung und Gesundheit“ startete am 1. Juli 2009 mit der gemeinsamen Unterzeichnung eines Vertrages durch Ministerin Barbara Sommer und die Programmträger Unfallkasse NRW, BKK-Landesverbände, AOK Westfalen-Lippe, AOK Rheinland-Hamburg und BARMER.
Das Landesprogramm wurde ausgehend von Erfahrungen im Gesundheitsprojekt OPUS-NRW und nach Erkenntnissen der Gesundheitswissenschaften neu konzipiert und stellt ein attraktives Angebot für die Schulen des Landes dar.
Das Schulministerium stellt für die Durchführung dieses Programms Koordinatorinnen und Koordinatoren zur Verfügung, erfahrene Experten in schulischer Gesundheitsförderung und Schulentwicklung.
Die Träger steuern erhebliche Mittel und ein großes Know How bei. Alle Beteiligten wollen mit dem Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ die Schulen im Bereich Gesundheitsförderung weiterentwickeln und damit die Gesundheit aller Beteiligten stärken und verbessern. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Schulqualität. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass Bildung dann besonders gut gelingt, wenn in Schule auf Gesundheit geachtet wird und diese eine wichtige Rolle spielt.
Gesundheitsförderung verbessert die Bildungsqualität.
Dr. Gerwin-Lutz Reinink vom Ministerium für Schule und Weiterbildung erläuterte zu Beginn Ziele und Absichten des Programms. Wer Bildungsqualität fordert, muss auch Gesundheit fördern. Dr. Rüdiger Meierjürgen (BARMER) als Vertreter der Träger wünschte dem Projekt alles Gute und erwartete eine gute Zusammenarbeit. Auf der Veranstaltung wurde auch der Landeskoordinator, Johannes Kohtz vorgestellt, der eine reichhaltige Erfahrung im Bereich schulischer Gesundheitsförderung besitzt und betont, dass die Schulentwicklung auf der Basis der Gesundheitsförderung ein innovativer Prozess ist, der wesentlich zur Verbesserung der Bildungs- und Erziehungsqualität beiträgt. Er erläuterte die Struktur des neuen Programms. Den Schulen, die am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ teilnehmen wollen, wird eine intensive Unterstützung angeboten, vor allem durch die Koordinatoren, die die in Netzwerken zusammenarbeitenden Schulen in ihrer Arbeit begleiten und sie in fachlichen Fragen betreuen. Auch die Möglichkeit der finanziellen Förderung wurde näher erläutert.
Schulen, die am neuen Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ teilnehmen wollen, sollen intensiv und gründlich diesen Schritt diskutieren und dann eine Entscheidung hierüber treffen. Das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ steht auch Schulen offen, die nicht zu der Auftaktveranstaltung eingeladen wurden.
Nähere Informationen erteilen die Koordinatoren für Gesundheitsförderung bei der Bezirksregierung Münster.
Weitere Informationen:
- Im Internet unter www.bug-nrw.de
- Das Konzept zum Landesprogramm Bildung und Gesundheit
26.08.2009

