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Bezirksregierung gibt grünes Licht: Haupt- und Realschule in Legden und Rosendahl im Verbund

Münster/Coesfeld/Borken. Die Bezirksregierung Münster hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW den Gemeinden Legden und Rosendahl mitgeteilt, dass sie den Antrag zur Gründung einer Verbundschule zum Schuljahr 2009/10 genehmigen wird. Damit kann das für die kommende Woche geplante Anmeldeverfahren für die Verbundschule in Legden und Rosendahl stattfinden. Der Antrag war am 5. Januar bei der Bezirksregierung eingegangen.

Der Entscheidung sind intensive Beratungen und Abstimmungen mit den Nachbargemeinden Ahaus, Billerbeck und Coesfeld vorausgegangen. Insbesondere Billerbeck und Coesfeld hatten im Hinblick auf ihre Realschulen Bedenken gegen die Einrichtung einer Verbundschule erhoben. Sie konnten jedoch letztlich nicht nachweisen, dass ihre Realschulen mittelfristig in ihrem Bestand gefährdet sind. Gestern wurde die Sachlage unter Leitung von Regierungsvizepräsidentin Feller-Ellerfeld gemeinsam mit dem NRW- Schulministerium und mit den beteiligten Kommunen nochmals ausführlich erörtert. Nach Ansicht der Landesregierung besteht ein Anspruch auf Genehmigung.

Die Gemeinden Legden und Rosendahl planen, ihre beiden Hauptschulen zusammen zu legen und mit einem Realschulzweig zu ergänzen. Diese Verbundschule stellt keine neue Schulform dar, sondern Haupt- und Realschule werden in der Verbundschule als eigenständige Zweige geführt. Künftig sollen alle Fünft- und Sechstklässler in Legden und die älteren Schüler in Rosendahl-Osterwick unterrichtet werden.

Voraussetzung für den Start zum neuen Schuljahr ist allerdings, dass in der Anmeldewoche vom 26. bis zum 30. Januar genügend Kinder für die Verbundschule angemeldet werden.

23.01.2009

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