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Kant lebt bei der neunten Philosophischen Winterakademie wieder auf

Akademieleiter Dr. Gerd Gerhardt beglückwünscht gemeinsam mit Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber und Schuldezernent Dr. Ulrich Hillebrand die beiden Sieger Jan Seidel und Raimund Rosarius.

Tagungsleiter Dr. Gerd Gerhardt (links) beglückwünscht gemeinsam mit Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber (2.v.r.) und Schuldezernent Dr. Ulrich Hillebrand (rechts) die beiden Sieger Jan Seidel (2.v.l.) und Raimund Rosarius (Mitte).

Münster. Jan Seidel vom Landfermann-Gymnasium Duisburg hat zum zweiten Mal in Folge die Philosophische Winterakademie gewonnen. Der Vorjahressieger der Internationalen Philosophie-Akademie in Rumänien hat mit seinem Essay wiederholt die Jury überzeugt. Den zweiten Platz belegt Raimund Rosarius vom Gymnasium am Wirteltor in Düren. Gemeinsam werden die beiden Erstplatzierten an der 17. Internationalen Philosophie-Olympiade im Mai in Helsinki (Finnland) teilnehmen.

Den dritten Platz belegt Vyacheslav Polonski vom Schillergeymnasium in Münster. Über den vierten Platz kann sich Jan Schnorrenberg vom Humboldt-Gymnasium in Solingen freuen. Laura Reinelt vom Rupert-Neß-Gymnasium Wangen (Baden-Württemberg) erhielt für ihren Essay den fünften Platz.

Die Philosophische Winterakademie stand in diesem Jahr unter der Thematik "Was bedeutet dies alles? - Fragen der philosophischen Kosmologie". Grundlage des Leitgedankens war ein Zitat aus Immanuel Kants Werk "Kritik der praktischen Vernunft". Dazu wurden klassische und gegenwärtige Positionen in der philosophischen Kosmologie vorgestellt und miteinander verglichen. Vier Tage verbrachten die 26 Schüler in Münster damit Ursache, Beschaffenheit und Zweck des Universums zu ergründen: Warum gibt es überhaupt etwas und nicht viel mehr nichts?

Die Schüler aus Philosophie-Leistungskursen lockte die neunte Philosophische Winterakademie mit der Aussicht - neben dem Erwerb einer Urkunde - ein Ticket für die Internationale Philosophie-Olympiade in Helsinki (Finnland) zu gewinnen.

In der Qualifikationsphase waren bei der Jury 531 Essays aus den Regierungsbezirken Münster, Detmold, Köln, Düsseldorf, Arnsberg sowie aus den Bundesländern Brandenburg, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz eingegangen. Die besten Leistungen wurden mit einer Einladung zur neunten Winterakademie in Münster belohnt.

Ein Essay ist im Unterschied zu einem wissenschaftlichen Aufsatz oder einer Facharbeit kürzer und formal freier. Er kann durchaus subjektiv sein und Denkanstöße geben. Den Schülern wurde vier Stunden Zeit gegeben sich mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz kritisch auseinanderzusetzen. Als zusätzliche Herausforderung durften die Essays nur in französischer oder englischer Sprache verfasst werden.

Dabei nahm der Wettbewerb nur einen Vormittag ein. In den vier Tagen standen Vorträge zu philosophischen Themen, ein philosophisch-poetischer Stadtrundgang in Münster, der Besuch von Arbeitsgemeinschaften und eine gemeinsame Party auf dem Programm. Neben dem Programm für Schüler wurde auch eine begleitende Lehrerfortbildung angeboten.

Die Philosophische Winterakademie wird von der Akademie Franz-Hitze-Haus, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Josef-Pieper-Stiftung, der Stiftung Westfalen-Initiative, dem Fachverband Philosophie e. V. und der Bezirksregierung Münster ausgerichtet und gefördert.

Essay-Themen der Philosophischen Winterakademie Münster

1. Platz Jan Seidel

2. Platz Raimund Rosarius

3. Platz Vyacheslav Polonski

Teilnehmer der 9. Philosophischen Winterakademie

Bilder von der neunten Philosophischen Winterakademie

Die Teilnehmer  bei der neunten Philosophischen Winterakademie Laura Reinelt 5. Platz bei der neunten Philosophischen Winterakademie Die Schwestern Anna -Doris und Annunziata Capitelli bestritten die musikalische Untermalung der Veranstaltung Tagungsleiter Dr. Gerd Gerhardt beglückwünscht gemeinsam mit Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber und Schuldezernent Dr. Ulrich Hillebrand die beiden Sieger Jan Seidel und Raimund Rosarius Her Weber von der Bezirksregierung Münster bei der neunten Philosophischen Winterakademie wieder auf Die Teilnehmer im Saal des Franz Hitze Hauses in Münster Herr Fechtrup von der Josef Pieperstiftung  bei der neunten Philosophischen Winterakademie Teilnehmer der 9. Philosophischen Winterakademie Julian Husmann, David Bonson-Hesener, Johanna Grote und Vyacheslav Polonski Jan Seidel belegte den 1. Platz lebt bei der neunten Philosophischen Winterakademie Herr Lange von der Stiftung Westfalen-Intiatve  bei der neunten Philosophischen Winterakademie Vyacheslav Polonski, Laura Reinelt, Jan Schnorrenberg, Jan Seidel und Raimund Rosarius  bei der neunten Philosophischen Winterakademie Raimund Rosarius bei der neunten Philosophischen Winterakademie

13.02.2009

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