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SAPOS-Nutzerforum bei der Bezirksregierung Münster

Die Teilnehmer des SAPOS-Nutzerforums in der Bürgerhalle der Bezirksregierung

Die Teilnehmer des SAPOS-Nutzerforums in der Bürgerhalle der Bezirksregierung

Münster. Gastgeber für das sechste SAPOS-Nutzerforum war heute (11. September) die Bezirksregierung Münster. Gemeinsam mit Vertretern der Abteilung 7 (GEObasis.nrw) der Bezirksregierung Köln gaben die Vermessungsexperten des Dezernates für Katasterwesen bei der Bezirksregierung Münster über 100 Mitarbeiter der 61 „Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure“ und der acht Katasterbehörden im Regierungsbezirk Münster, mehrerer behördlicher Vermessungsstellen und Vertretern privater und gewerblicher Ingenieur- und Vermessungsbüros die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen des SAPOS-Dienstes und dessen Einsatz in der Katastervermessung zu informieren sowie ihre bisherigen Erfahrungen mit dieser Vermessungstechnik auszutauschen.

SAPOS ist die Abkürzung für den Satellitenpositionierungsdienst der deutschen Landesvermessung. Wegen seiner Zuverlässigkeit ist SAPOS fester Bestandteil der Arbeiten im Bereich der Katasterverwaltung, der Ingenieurvermessung, der Land- und Forstwirtschaft, des Umwelt- und Naturschutzes, der Ver- und Entsorgung sowie des Katastrophenschutzes und der Pflege der Bundeswasserstraßen.

Das System ist schnell, hochpräzise und erheblich kostengünstiger als frühere Messverfahren. Mit über ganz Deutschland verteilten Referenzstationen werden die Funksignale des amerikanischen Navigationssystems GPS und des russischen Navigationssystems GLONASS permanent empfangen und zu zentralen Stellen weitergeleitet. In NRW ist diese zentrale Stelle in der Außenstelle der Abteilung GEObasis.nrw der Bezirksregierung Köln in Bonn-Bad Godesberg eingerichtet. Von dort können die Nutzer satellitenunterstützter Messverfahren über Funk oder Handyverbindung Korrekturdaten beziehen. Mit diesen Zusatzdaten können die direkt von den Vermessungsstellen empfangenen Satellitendaten so verbessert werden, dass Positionsbestimmungen mit einer Genauigkeit von wenigen Millimetern möglich werden.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.geobasis.nrw.de.

11.09.2009

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