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Alfons Lüffe erhält Bundesverdienstkreuz
Alfons Lüffe (Mitte) freut sich zusammen mit Ehefrau Christa über das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des Regierungspräsidenten Dr. Peter Paziorek.
Lüffe, seit 1970 verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern, absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Ausbildung zum Landwirt. 1970 ließ er sich zum Elektroanlagenbauer umschulen und fünf Jahre später zum Industrieelektroniker weiterbilden. Seit 2000 befindet er sich im Ruhestand, ist aber weiterhin als Berater für seinen letzten Arbeitgeber tätig.
Von 1964 bis 1969 war Lüffe Mitglied des Rates der damals noch selbstständigen Gemeinde Gröblingen im Kreis Warendorf. Nach der Eingemeindung von Gröblingen nach Sassenberg wurde er 1969 in den Rat der Stadt Sassenberg gewählt, dem er bis heute angehört. Durch seine dortige Arbeit gestaltete und entwickelte er das Bild der Stadt maßgeblich mit.
Seit 1994 ist Lüffe Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion und Vorsitzender des Bauausschusses beziehungsweise Infrastrukturausschusses. In diesen Funktionen setzt er sich intensiv für eine positive städtebauliche Entwicklung der Stadt Sassenberg ein. Sein Engagement trug mit dazu bei, eine familienfreundliche Infrastruktur zu schaffen.
Bei seiner politischen Arbeit war es ihm ein wichtiges Anliegen, durch den Bau von Bundesstraßen als Umgehungsstraßen die Ortskerne Sassenberg und Fürchtorf vom Schwerlastverkehr zu befreien. Es gelang, einige Straßenzüge, die einen Teil des Ortskernes von Sassenberg bilden, zu Innerortsstraßen umzugestalten. So konnte der Lebensraum für die Menschen in Sassenberg verbessert werden.
Seit 1993 unterstützte er intensiv den Bau von fünf städtischen Kindergärten, die Errichtung einer weiteren Grundschule im Ortsteil Sassenberg und die Errichtung der dreizügigen Realschule. Auch die vorhandenen beiden Grundschulen sowie die Hauptschule qualitativ gleichwertig zu erhalten, war ihm ein wichtiges Anliegen.
Dass politisches Handeln im Sinne der Bürgerschaft geschehen muss, davon ist Alfons Lüffe fest überzeugt. Bei all seinen Bemühungen für die Stadt Sassenberg führte er deshalb stets intensive Gespräche mit den Bürgern. So gelang es ihm auch immer wieder, bei unterschiedlichen Auffassungen doch geeignete Kompromisse für alle Beteiligten zu finden.
Ab 1990 wirkte er maßgeblich an der Gründung der Patenschaft zwischen der Stadt Sassenberg und der Gemeinde Löcknitz in Mecklenburg-Vorpommern mit. Hierbei standen zunächst Hilfe und Unterstützung beim Aufbau der Verwaltungstätigkeit in Löcknitz im Vordergrund. Lüffe hatte großen Anteil an der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Vereinen der dortigen Region und der Stadt Sassenberg.
Alfons Lüffe schuf zudem die organisatorischen Grundlagen für einen Schüleraustausch zwischen den Gemeinden, der seit 2005 dazu beiträgt, dass beide Seiten voneinander lernen können. Außerdem macht er es möglich, dass Schulabgänger aus Löcknitz, die keine Ausbildungsstelle in ihrer Heimat finden, eine Berufsausbildung in Sassenberg absolvieren können.
10.07.2009

