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RP überreicht Bundesverdienstkreuz an Dr. Wolfgang Nolte aus Gelsenkirchen
Der am 29. November 1946 in Gelsenkirchen geborene Nolte praktiziert seit 1979 als niedergelassener Hausarzt im Gelsenkirchener Stadtteil Bismarck.
Seit 1982 gehört der verheiratete Vater von drei Kindern dem Caritasrat des Caritasverbandes Gelsenkirchen an. 2003 wurde er in den Vorstand gewählt und übernahm 2007 dessen Vorsitz. Der rund 600 Mitglieder starke Gelsenkirchener Caritasverband beteiligt sich mit unterschiedlichen Einrichtungen und Diensten an der Kinder- und Jugendhilfe, den psychosozialen Hilfen, der Wohnungslosenhilfe, der Beschäftigungsförderung, der Behindertenhilfe und der Alten- und Krankenhilfe. Im Jahr 2007 wurde er zum Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung des Emmaus-Hospizes St. Hedwig Resse GmbH gewählt, zu deren Trägern der Caritasverband gehört.
1982 wurde er in den Vorstand des Ärztevereins Gelsenkirchen gewählt und übernahm 1986 den stellvertretenden Vorsitz. Seit 1986 wirkte er auch im Vorstand des Verwaltungsbezirkes Gelsenkirchen der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit. Von 1994 bis 2006 verbesserte er als Vorstandsvorsitzender die Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten sowie Krankenhaus- und Praxisärzten und initiierte Kampagnen zu den Themen Organspende und Schlaganfall. Als Vorsitzender war er von 1995 bis 2006 als Delegierter der Ärztekammer Westfalen-Lippe bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Gelsenkirchen tätig.
Daneben arbeitet er seit 1987 als ehrenamtlicher Richter in der 16. Kammer des Sozialgerichts Gelsenkirchen und seit 1982 als Mitglied im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Heiligste Dreifaltigkeit in Gelsenkirchen- Bismarck.
Im Jahr 1998 hat Nolte als Initiator und Gründungsmitglied die Qualitätsgemeinschaft Praxisnetz Gelsenkirchen ins Leben gerufen, die auch Träger der beiden Notfallpraxen in Gelsenkirchen ist. In seiner Eigenschaft als Vorstandmitglied, dem er bis 2007 angehörte, leistete er maßgeblichen Beitrag zur notfallärztlichen Versorgung der Gelsenkirchener in der sprechstundenfreien Zeit. Durch die Einrichtung einer eigenen Telefonzentrale sowie eigener Notdienstfahrzeuge wurde die Versorgung der Patienten weiter verbessert. Durch den Einsatz Noltes gilt das Gelsenkirchener Notdienstmodell als beispielhaft für den gesamten Bereich Westfalen-Lippe.
Zudem engagiert sich Nolte ehrenamtlich als Berater bei der Ausbildung von Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten, als beratender Arzt in der Pharmakotherapie-Beratung sowie seit Jahren als Wahlleiter bei den Wahlen zum Bezirksstellenbeirat und der Vollversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Bei der Entwicklung der Epidemiologischen Krebsregistrierung arbeitet er seit 1998 im Arbeitskreis Krebsregister mit. 1991 wurde er zum Delegierten des Verbandes der Ruhrknappschaftsärzte gewählt.
Für sein außergewöhnliches Engagement in der ärztlichen Selbstverwaltung erhielt er im März 2007 den Silbernen Ehrenbecher der Ärztekammer Westfalen-Lippe.
04.02.2009

