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Rund 3,9 Millionen Euro für Städtebau in Marl

Münster/Marl. Die Bezirksregierung Münster hat jetzt der Stadt Marl insgesamt 3.869.000 Euro bewilligt.

1.368.000 Euro aus dem Programm "Soziale Stadt NRW" des Landes Nordrhein-Westfalen stehen für die Umsetzung erster Teilprojekte des integrierten Handlungskonzeptes im Stadtteil Hüls-Süd zur Verfügung. Neben generationsübergreifenden Projekten zur Stärkung von Familien und Nachbarschaften im Quartier sind der Umbau des ehemaligen "Freibades" zu einem Jugendkulturzentrum und weitere konkretisierende Planungsleistungen (Machbarkeitsstudie zur Aufwertung des Ladenzentrums, landschaftsplanerisches Grünordnungskonzept) vorgesehen.

Die restlichen 2,5 Millionen Euro fließen in einem ersten Bauabschnitt in die Sanierung der denkmalgeschützten Scharounschule, die neben der teilweisen Nutzung als Grundschule zu einem musischen Kultur- und Begegnungszentrum in Marl entwickelt werden soll. Die Erhaltung des Gebäudes hat wegen seiner städtebaulichen Bedeutung eine hohe Priorität.

2.001.000 Euro dieses Geldes stammt aus dem Investitionspakt Bund-Länder-Gemeinden NRW und dient der energetischen Erneuerung sozialer Infrastruktur. Das neue Programm soll den Kommunen helfen, in denen der Investitionsstau infolge schwieriger Haushaltslagen besonders hoch ist und greift besonders in Stadterneuerungsgebieten mit strukturellen und sozialen Problemen. Notwendige Umbauten sollen daher mit den Zielen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung verknüpft werden.

30.12.2008

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