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Runder Tisch für den Gewässerschutz
Gewässerschutz und ökologische Aufwertung unserer Gewässer sind notwendig, darüber sind sich alle einig. Am Runden Tisch werden Informationen über Zustand und bestehende Nutzung des Gewässers, über Restriktionen und Potentiale ausgetauscht, Kooperationen verabredet und Synergien zwischen Gewässerschutz, Naturschutz und regionaler Entwicklung deutlich gemacht. Der Arbeitskreis bietet den Beteiligten die Chance, frühzeitig an der Planung zur Bewirtschaftung der Ems und ihres Einzugsgebietes mitzuwirken und eigene Ideen einzubringen.
Bis Ende des Jahres 2009 stellt das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage der EG-Wasserrahmenrichtlinie erstmals für ganz Nordrhein-Westfalen Wasserbewirtschaftungspläne auf. Die Ergebnisse der Runden Tische fließen in das Dokument ein und sind wichtiger Bestandteil. Ziel ist es, einen Plan zu erstellen, der möglichst effizient zum guten Zustand der Gewässer führt. Die Bewirtschaftungspläne werden darstellen, an welchen Stellen, wie und in welchem Zeitraum Maßnahmen durchgeführt werden sollen, um die Gewässer zu erhalten und ihren Zustand zu verbessern. Gleichzeitig beschreiben sie, wo Gewässer grundsätzlich verbessert werden sollten, dieses aber begründet nicht möglich ist. Die Vorgaben im Plan werden für die Behörden verbindlich sein, die Wasserwirtschaft steuern und in der regionalen Entwicklung zu berücksichtigen sein.
Für das Einzugsgebiet der Ems sind in Nordrhein-Westfalen drei Runde Tische eingerichtet mit jeweils drei Gesprächsdurchgängen.
Nach dem ersten Durchgang für den Runden Tisch am Mittwoch folgt im April 2008 ein zweiter, der sich mit ersten Maßnahmenkonzepten auseinandersetzt. Der dritte Durchgang ist für Juni 2008 geplant und soll ein Ergebnis bringen, mit dem das Umweltministerium einen "Entwurf für einen Bewirtschaftungsplan" zusammenstellt. Bürgerinnen und Bürger können zu diesem Konzept im kommenden Jahr Stellung nehmen, bevor er dann Ende 2009 von der Landesregierung verabschiedet wird.
30.01.2008

