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Bombenentschärfung am 4. Januar 2009 in Osnabrück

Bezirksregierung Münster koordiniert nordrhein-westfälische Hilfe

Münster/Osnabrück. Am 4. Januar 2009 werden im Westen der Stadt Osnabrück/Niedersachsen mehrere Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Rund 15.000 Bürger müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Zwei Krankenhäuser und ein Altenheim werden evakuiert.

Das Land Niedersachsen hat für die Stadt Osnabrück Hilfe aus Nordrhein-Westfalen erbeten. Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat die Bezirksregierung Münster mit der Koordination der Hilfe beauftragt.

Am ersten Sonntag des neuen Jahres sind 20 Mitarbeiter des Krisenstabes der Bezirksregierung Münster im Lagezentrum von frühmorgens bis in die späte Nacht mit der Koordination des Einsatzes beschäftigt. Sie haben neben der Grundversorgung des Feuerschutzes und Rettungsdienstes im Regierungsbezirks Münster eventuelle Engpässe und unvorhergesehene Probleme in Osnabrück im Blick. Für alle Fälle stehen weitere Hilfskräfte aus Nordrhein-Westfalens bereit um in Marsch gesetzt zu werden.

Aus dem Regierungsbezirk Münster machen sich rund 230 Helfer von Feuerwehren, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Arbeiter-Samariter-Bund mit 70 Fahrzeugen auf den Weg nach Osnabrück.

Vier Patiententransportzüge aus dem Kreis Steinfurt, der Stadt Münster, der Stadt Gelsenkirchen und aus dem Regierungsbezirk Arnsberg werden bei der Evakuierung der Krankenhäuser und des Altenheims behilflich sein. Zusätzlich stellt der Kreis Warendorf einen Betreuungsplatz für 500 Personen sowie zwei Löschzüge bereit. Mit einem Baby-Notarztwagen, einem Noteinsatzfahrzeug und einem Einsatzleitwagen unterstützt die Stadt Münster ihre Partnerstadt des Westfälischen Friedens. Auch Löscheinheiten aus dem Kreis Steinfurt unterstützen die Hilfe in Osnabrück.

Die nordrhein-westfälischen Helfer werden nach der erfolgreichen Bombenräumung am Abend zurück erwartet.

29.12.2008

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