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Regierungspräsident sieht positive und negative Aspekte bei Entscheidung zu FH- Standorten

Münster. Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek sieht in der Entscheidung des Düsseldorfer Kabinetts zum Ausbau und Neubau der Fachhochschul-Standorte in Nordrhein-Westfalen sowohl positive wie negative Aspekte für den Regierungsbezirk Münster.

Erfreut zeigte sich der Münsteraner Regierungspräsident über die hinzugewonnenen Studienplätze im Bezirk: Die Fachhochschule Gelsenkirchen wird am neuen Standort in Ahaus 40 Studienplätze einrichten. An den bestehenden Fachhochschulstandorten Münster und Steinfurt werden 200 und an den neuen Studienorten in Ahlen, Beckum und Oelde 110 Studienplätze entstehen, also insgesamt 350 neue Studienplätze. Hinzu kommen weitere Studienplätze in Bottrop: Durch die Neugründung der Fachhochschule Westliches Ruhrgebiet für die Städte Mülheim und Bottrop werden insgesamt 2.500 Studienplätze in der Region geschaffen. "Bedauerlich ist, dass die Fachhochschule Gelsenkirchen mit ihren bestehenden Standorten nicht berücksichtigt wurde", sagte Paziorek. "An den berücksichtigten Standorten werden wir mit den zusätzlichen Studienplätzen im Münsterland und der neuen Fachhochschule in der Emscher-Lippe-Region in Bottrop wesentliche Strukturverbesserungen leisten. Das ist positiv.", so Paziorek weiter.

28.11.2008

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