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Experten planen Gewässerschutz und Gewässerentwicklung in der Bezirksregierung Münster

Peter Loheide von der Bezirksregierung stellt Planungen zum Schutz der Ems vor

Peter Loheide (am Rednerpult) von der Bezirksregierung stellt Planungen zum Schutz der Ems vor

Münster. Gewässerschutz und ökologische Aufwertung unserer Gewässer sind notwendig, darüber sind sich alle einig. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert europaweit einen guten Zustand der Gewässer und dafür entwickelte Bewirtschaftungspläne. Wasserwirtschaft, Naturschutz, Landwirtschaft, Angler, Industrie, Gewerbebetriebe, Waldbauern, das sind nur einige der zahlreichen Gruppen, die ein Wort mitreden, wenn es um den Schutz und die Verbesserung des Grundwassers, der Flüsse, Bäche und Seen im Einzugsgebiet der Ems in Nordhrein-Westfalen geht.

Rund 100 Experten und Interessierte informierten sich heute (25. November) auf Einladung der Bezirksregierung Münster im Gebietsforum Ems-NRW über den Stand des Planungsprozesses und über die weiteren Schritte zur Bewirtschaftung des Gewässersystems. Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie schreibt vor, dass der Entwurf des Bewirtschaftungsplans bis Ende des Jahres 2008 zur Anhörung veröffentlicht werden sollen. Die Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW erhalten dann die Möglichkeit, an dem Prozess zur Verbesserung der Gewässer teilzuhaben und ihre Meinung zu äußern.

Wesentliche Inhalte dieser Pläne sind von den Bezirksregierungen im Einzugsbereich der Ems erarbeitet und in einem großangelegten Beteiligungsprozess in Runden Tischen mit den Kommunen, Kreisen und Interessensvertretern abgestimmt worden.

25.11.2008

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