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CO2-Gaswarnanlage rettete Gastwirt das Leben

Münster/ Recklinghausen. Durch einen CO2-Gasaustritt im Keller seiner Gaststätte in Recklinghausen am 10. Juni wäre ein Gastwirt fast ums Leben gekommen.

Was war passiert? Da das Bier an der Schankanlage in der Gaststätte nicht mehr lief, wollte der Gastwirt im Keller nach der Ursache des Problems sehen. Schon beim Öffnen der Kellertür im Erdgeschoss hörte er das durchdringende Warnsignal der CO2-Gaswarnanlage. Der kurze Blick in den Keller reichte aus, um beim Wirt Atembeschwerden auszulösen. Sofort verschloss er die Tür und rief unverzüglich Feuerwehr und Notarzt.

Die Kohlendioxidwolke hatte sich im ganzen Keller und oben am Kellerabgang ausgebreitet. Es bestand daher Lebensgefahr durch Ersticken. Nur durch die vorhandene CO2-Gaswarnanlage wurde der Gastwirt auf den Ausbruch von Kohlendioxid im Keller aufmerksam gemacht. Er kam mit Atemwegsbeschwerden in ein Krankenhaus und konnte nach rund drei Stunden wieder entlassen werden.

Günter Schiermann, Arbeitsschützer bei der Bezirksregierung Münster, veranlasste umgehend eine Überprüfung der Schankanlagentechnik sowie der Gaswarnanlage durch eine Fachfirma mit anschließender Sachverständigenprüfung. "Die Kellerräume dürfen erst nach erfolgter Reparatur und Freigabe durch den Sachverständigen wieder betreten werden", so Schiermann. "Das Leben des Wirtes wurde nur dadurch gerettet, dass in seinem Keller eine Warnanlage eingebaut war. Denn CO2-Gaswarnanlagen retten Menschenleben."

19.06.2008

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