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Dienstältester Regierungsvizepräsident Deutschlands geht in den Ruhestand

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Mit fast 65 Jahren geht Deutschlands dienstältester Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz in den Ruhestand.

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Münster. Alfred Wirtz ist seit 23 Jahren Regierungsvizepräsident der Bezirksregierung Münster. Mit fast 65 Jahren geht er nun in den Ruhestand. Seit 1985 hat er die Bezirksregierung, besonders im Bereich der Personalführung, der regionalen Strukturpolitik, der Modernisierung der Organisationsstrukturen und der administrativen Managementmethoden geprägt.

Der gebürtige Sauerländer (Wenden) nahm 1976 seinen Dienst für das Land Nordrhein-Westfalen auf. Bei der Arbeit in verschiedenen Themenfeldern der nordrhein-westfälischen Mittelinstanz legte er den Grundstein für seine Verwaltungskarriere. An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung erhielt er einen Lehrauftrag für "Umweltschutzrecht". 1981 wurde er ins Innenministerium berufen. Dort war er für die Analyse bedeutsamer Gesetzesvorhaben und Regierungsprogramme aus verfassungsrechtlicher und staatspolitischer Sicht zuständig. Danach übernahm er die Leitung des Referats für Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten und wurde dann Büroleiter des Chefs der Staatskanzlei. 1985 wurde er zum Regierungsvizepräsidenten von Münster ernannt.

Alfred Wirtz lebt in Münster und wird sich in seiner Freizeit vermehrt seinen Hobbys Motorrad fahren, Golf spielen und Reisen widmen.

19.03.2008

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