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Bürgermeister und RP diskutierten Lösung für Hellegraben

Münster / Warendorf. Lösungswege für die künftige Nutzung der leer stehenden Geschäftsräume am Hellegraben in Warendorf, bekannt auch als "EKZ Bürgerhof", zu finden, war das Ziel eines Besuchs von Bürgermeister Jochen Walter bei Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek in Münster. Dabei waren sich beide einig, dass diese Nutzung den neuen Einzelhandelszielen des NRW-Landesentwicklungsprogramms ("LEPro") entsprechen muss. Die Gesetzesänderung war im Juli in Kraft getreten und muss sowohl von den Stadtplanern wie von der Bezirksregierung beachtet werden.

Mit der Zielsetzung die Innenstädte zu stärken, hat die Landesregierung mit dem Gesetz beschlossen, die weitere Ansiedlung des großflächigen Einzelhandels am Stadtrand einzuschränken. Dazu hat die Landesregierung bestimmte Leitsortimente aufgelistet und die Kommunen aufgefordert, ihre Innenstadt-relevanten Sortimente festzulegen. Diese gehören unbedingt in die Innenstädte und Nebenzentren. Eine Ausnahme gibt es lediglich für bereits vorhandene Geschäfte, die Bestandsschutz genießen, für Randsortimente von Fachmärkten mit überwiegend nicht-"zentrenrelevanten Angeboten" wie Baumärkte oder Möbelhäuser oder im Rahmen der Nahversorgung. Dies trifft auch für den Standort Hellegraben zu. Die Stadt Warendorf wird nun auf der Basis des LEPro ihre Planung für den Standort prüfen und weiterentwickeln. "Die Bezirksregierung greift nicht in die kommunale Selbstverwaltung und Planungshoheit der Stadt Warendorf ein, muss aber für die Beachtung der Einzelhandelsziele des Landes sorgen", betonte der Regierungspräsident. Paziorek teilte die Ansicht von Bürgermeister Walter, dass dem Standort als westliches Eingangstor eine hohe Bedeutung für ein positives Stadtbild zukommt.

19.02.2008

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