Amtliche Bekanntmachung

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Bezirksregierung Münster genehmigt Haushalt des Kreises Steinfurt

Münster. Die Bezirksregierung Münster hat keine Bedenken gegen den Haushalt des Kreises Steinfurt. Mit der am 10. März 2008 vom Kreistag beschlossenen Haushaltssatzung nach den Regelungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) wurde nun auch im Kreis Steinfurt erstmalig die bisherige kamerale durch eine doppische Rechnungslegung abgelöst. Damit betritt der Kreis Neuland, denn mit Beginn des Haushaltsjahres 2008 bestimmen nicht mehr Einnahmen und Ausgaben, sondern vielmehr Erträge und Aufwendungen, Einzahlungen und Auszahlungen die Haushaltswirtschaft.

Die Bezirksregierung Münster hat den Haushalt, der Gesamterträge von rund 439,5 Millionen Euro und Gesamtaufwendungen von rund 439,3 Millionen Euro vorsieht und damit einen Jahresüberschuss von 0,2 Millionen Euro in Ansatz bringt, geprüft und kommunalaufsichtliche Bedenken nicht geltend gemacht. Auch in der mittelfristigen Ergebnisplanung bis 2011 sind Jahresüberschüsse und somit ausgeglichene Haushalte geplant.

Die Haushaltssatzung des Kreises Steinfurt sieht eine allgemeine Kreisumlage von 32,40 Prozent für alle kreisangehörigen Kommunen vor, was eine Absenkung von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Auch die Jugendamtsumlage für die Gemeinden ohne eigenes Jugendamt konnte um rund 0,7 Prozent auf nunmehr 16,14 Prozent gesenkt werden.

Investitionen sind in einem Umfang von knapp 26 Millionen Euro geplant, zu deren Mitfinanzierung eine Kreditaufnahme von etwa 6 Millionen Euro beitragen soll. Mittelfristig ist aber die Entschuldung des Kreises von 1,5 Millionen Euro pro Jahr eingeplant. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt im Straßen- und Radwegebau sowie im Bereich der Schulbaumaßnahmen.

Mit dem beschlossenen Haushalt 2008 geht eine mehrjährige Vorbereitungszeit zu Ende, in der das gesamte Vermögen und natürlich auch die Verbindlichkeiten des Kreises erfasst, inventarisiert und bewertet werden mussten.

18.04.2008

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