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"Dreierwalder Bruchwiesen" sind wieder Naturschutzgebiet

Münster/Kreis Steinfurt. Die Bezirksregierung Münster hat jetzt die "Dreierwalder Bruchwiesen" erneut als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es umfasst im Wesentlichen Feuchtwiesen mit ihren typischen Tier- und Pflanzengemeinschaften.

Das knapp 19 Hektar große Areal liegt zwischen der Ortschaft Dreierwalde in der Stadt Hörstel (Kreis Steinfurt) und der Landesgrenze zu Niedersachsen im Bereich der Dreierwalder Aa. Die hier wachsende Feuchtgrünlandvegetation ist besonders schutzwürdig. Hervorzuheben sind die Rote Liste-Pflanzengesellschaft Feuchte Weidelgras-Weißkleeweide und sieben Rote Liste-Pflanzenarten wie die stark gefährdete Faden-Binse. Die „Dreierwalder Bruchwiesen“ sind ein bedeutendes Brutgebiet für den Großen Brachvogel, den Austernfischer, den Kiebitz, das Rebhuhn und den Steinkauz.

Ziel der Verordnung ist es, den Grünlandkomplex mit dem Feucht- und Magergrünland als Lebensraum für Wat- und Wiesenvögel zu erhalten und zu entwickeln.

Die Verordnung war gemäß Ordnungsbehördengesetz nach 20 Jahren ausgelaufen und musste erneuert werden. Anregungen und Bedenken von Trägern öffentlicher Belange und von privaten Einwendern sind neu abgewogen worden und in die Entscheidung der Bezirksregierung eingeflossen.

17.12.2008

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