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Regierungspräsident wirbt für Pflege von Kriegsgräbern

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Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek begrüßt die Teilnehmer der Fotbildungsveranstaltung zur Kriegsgräberfürsorge.

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Münster. In seiner Doppelfunktion als Regierungspräsident und als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirk Münster hat heute (17. April) Dr. Peter Paziorek Vertreter der Kommunen am Domplatz begrüßt. Er betonte, dass die Pflege der Kriegsgräber sowohl eine bleibenden wie auch bedeutsame Aufgabe der Kommunen sei.

Nach dem Gräbergesetz hat der jeweilige Friedhofseigentümer die Kriegsgräber zu pflegen und instand zu halten. Ebenso gehören die Identifizierung der Toten, manchmal notwendige Umbettungen und die Aktualisierung der Gräberlisten dazu. Die Aufwendungen hierfür trägt der Bund. Die Verteilung der Mittel erfolgt über die Bezirksregierung und die zuständigen Gemeinden.

Im Regierungsbezirk Münster sind rund 28.000 Kriegstote aus dem ersten und zweiten Weltkrieg bestattet. Für die Erhaltung und Pflege der Gräber werden jährlich rund 21 Euro pro Einzelgrab und etwa 6,50 Euro pro Quadratmeter Sammelgrabfläche gezahlt.

Jährlich werden im Regierungsbezirk Münster insgesamt etwa 900.000 Euro ausgezahlt. Bundesweit werden hierfür 8,8 Millionen Euro aufgewendet.

17.04.2008

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