Sie sind hier:
"Lilienvenn“ wird wieder Naturschutzgebiet
Das rund 112 Hektar große Areal umfasst im Wesentlichen Feuchtgrünland mit seinen typischen, teilweise gefährdeten Pflanzen- und Tierarten. Hier wachsen die Feuchte-Weidelgras-Weißkleeweide, der Brennhahnenfuss-Knickfuchsschwanzrasen und die Rotschwingel-Magerweide sowie zahlreiche Pflanzenarten der Roten Liste. Es hat außerdem eine große Bedeutung als Brutgebiet des Großen Brachvogels, des Zwergtauchers, der Wachtel, des Kiebitz, des Neuntöters und des Pirols. Gefährdete Vogelarten wie Kranich, Krick-, Knäk-, Löffel-, Pfeif-, Reiher- und Spießente sowie der Kampfläufer nutzen das Areal als Rastplatz. Die Feuchtbiotope und Wiesengräben bieten darüber hinaus Lebensraum für den Laubfrosch sowie die Südliche und die Glänzende Binsenjungfer.
Wichtiges Ziel der Verordnung ist, das Feucht- und Magergrünland als Lebensraum insbesondere für zum Teil stark gefährdete Wat- und Wiesenvögel zu erhalten sowie die feuchten Hochstaudenflure zu entwickeln.
Die Bezirksregierung Münster hat die öffentlichen und privaten Belange abgewogen und in ihre Entscheidung einbezogen.
15.12.2008

